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Stamp im WAZ-Live-Talk: "Bin gegen eine Impfpflicht"

WAZ Live: Interview mit NRW-Minister Stamp

WAZ Live Stream: Interview mit NRW-Minister Stamp

WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock im Gespräch mit Joachim Stamp (FDP), stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

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Essen.  Persönlich habe er für Impfmuffel kein Verständnis, erklärte Joachim Stamp, stellvertretender NRW-Ministerpräsident, im Live-Talk der WAZ.

“Als Privatperson sage ich: Ich habe kein Verständnis für Menschen, die sich nicht impfen lassen”, sagte Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsidenten des Landes NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration im Live-Talk der WAZ. Trotzdem sei er gegen eine Impfpflicht durch die Hintertür. “Es geht immer um die Glaubwürdigkeit der Politik.”

Joachim Stamp im Live-Interview der WAZ: “Wir wissen, wie schwierig die Situation für die Kinder ist”

In den Schulen will Stamp die Corona-Maßnahmen so knapp wie möglich halten und schnellstmöglich aufheben. “Wir wissen, wie schwierig die Situation für die Kinder ist”, sagte er. Alle Entscheidungen erfolgen in enger Abstimmung mit Kinderärzten und Kinderärztinnen. Und deren Aussage sei: “Die Schäden durch die Kontaktverluste sind größer, als das unmittelbare Risiko der Ansteckung.”

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Insgesamt hätten Deutschland und NRW eine “Riesen-Chance, wenn beim Impfen alle mitziehen.” So hätte Stamp gerne den 3. Oktober - den Tag der Deutschen Einheit - zum Tag der “Eigenverantwortung” gemacht. Hatte also vorgeschlagen, die Corona-Maßnahmen ab diesem Tag aufzuheben.

Doch für diesen Schritt seien noch zu wenige Menschen geimpft. So wolle er in naher Zukunft vor allem die aktuellen “Impfmuffel” erreichen, “die bisher immer einen Grund vorgeschoben haben, sich nicht impfen zu lassen”.

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