Verdi-Streiks

Warnstreiks im öffentlichen Dienst in NRW gehen weiter

Nicht nur in NRW ruft Verdi die Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst zum Warnstreik auf – auch in anderen Bundesländern wird gestreikt.

Nicht nur in NRW ruft Verdi die Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst zum Warnstreik auf – auch in anderen Bundesländern wird gestreikt.

Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

NRW.  Nach dem ersten Tag der Verdi-Warnstreiks in NRW geht es auch am Dienstag weiter. Unter anderem in Oberhausen und Schwerte sind Aktionen geplant.

Die Gewerkschaft Verdi hat am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen die Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts fortgesetzt. In Köln legten am Morgen Mitarbeiter des Strom- und Wasserversorgers Rheinenergie die Arbeit nieder, wie eine Gewerkschaftssprecherin sagte. Rund 300 Beschäftigte beteiligten sich an der Aktion.

Streik-Aktionen unter anderem in Schwerte und Oberhausen

In Minden versammelten sich laut Gewerkschaft rund 250 Mitarbeiter vor den Mühlenkreiskliniken, um ihrer Forderung nach einer Einkommensverbesserung um 4,8 Prozent Nachdruck zu verleihen. Später wollten sie in die Innenstadt zu einer gemeinsamen Kundgebung mit Beschäftigten der Stadtverwaltung ziehen. Streikaktionen waren auch in Solingen, Schwerte und Oberhausen geplant.

Es geht um rund 550.000 Beschäftigte in NRW. Verdi fordert in den bundesweiten Verhandlungen ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat.

Die Arbeitgeber haben in den ersten zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Mit Warnstreiks will Verdi nun den Druck erhöhen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt. (dpa)

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