Nahverkehr

VRR: Geld für Rolltreppen und Aufzüge mit Online-Service

In fünf Städten des VRR werden einige Aufzüge und Rolltreppen modernisiert.

In fünf Städten des VRR werden einige Aufzüge und Rolltreppen modernisiert.

Foto: Fabian Strauch/ Funke Foto Services

Rhein-Ruhr.  Der Verkehrsbund Rhein Ruhr investiert 5,5 Millionen Euro in eine moderne Zukunft. Ob Rolltreppen oder Aufzüge laufen, soll jederzeit online über die Fahrplanauskunft und in der App zu sehen sein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr gibt grünes Licht für die Modernisierungen von zwölf Rolltreppen und sieben Aufzügen in Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Herne und Wuppertal. Rund 5,5 Millionen Euro werden investiert, teilt der VRR mit. 4,3 Millionen Euro dieser Summe fließen aus der Investitionspauschale ein.

Die Rolltreppen und Aufzüge in Bahnhöfen und an öffentlichen Haltestellen sollen technisch so umgerüstet werden, dass sie ihren Betriebszustand automatisiert in die Online-Fahrplanauskunft oder die Smartphone-Apps des VRR übermitteln.

App zeigt, ob Aufzug läuft oder nicht

Ein Blick in die App reicht, schon sehen Fahrgäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ob die Rolltreppen und Aufzüge laufen oder nicht. Bei Ausfällen können sie Alternativrouten planen.

Das gesamte Paket werde zusätzlich in den Förderkatalog 2018 aufgenommen, erklärt der Verkehrsverbund Rhein Ruhr. In der Praxis heißt das: Verkehrsunternehmen und Städte, für die Modernisierungen im Verbundraum vorgesehen sind, melden dem VRR ihren detaillierten Finanzierungsbedarf.

Anschließend gibt's den Bescheid zur Ausführung der Umrüstungsmaßnahmen. Relativ zeitnah, so ein Sprecher des VRR, könnte dann im Sinne des Online-Zeitalters modernisiert werden. (has)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Downloads
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik