Tulpensonntag in Duisburg, Oberhausen und Wattenscheid

Ruhrgebiet.   Rosenmontag, heißt es, erreiche der Straßenkarneval den Höhepunkt. Na, da muss er sich heute aber ordentlich strecken: Denn in Oberhausen, Duisburg und Wattenscheid ging bereits am gestrigen Tulpensonntag die Post ab.

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Rosenmontag, heißt es, erreiche der Straßenkarneval den Höhepunkt. Na, da muss er sich heute aber ordentlich strecken: Denn in Oberhausen, Duisburg und Wattenscheid ging bereits am gestrigen Tulpensonntag die Post ab.

24 Wagen, 16 Fußtruppen und sechs Kapellen starteten beim 56. Niederrheinischen Kinderkarnevalszug in Duisburg-Hamborn. Mitten drin: Sophie, fünf, von der 1. Ruhrorter KG Weiss-Grün. „Bonbons werfen macht Spaß“, findet sie.

Prinz Dubby I. (KG „Dampf) – dies sei nur am Rande erwähnt – wirft lieber Handys. Seins jedenfalls landete beim Kinderkarnevalszug in Oberhausen-Osterfeld am Samstag (na gut, versehentlich) mit der Kamelle im Narrenvolk. Es fand sich aber unversehrt wieder: Ein netter unter den 55 000 Jecken am Straßenrand hatte es aufgefangen und bei der Polizei abgegeben.

Fünf gar nicht so nette Narren musste die Polizei beim Zug in Wattenscheid in Gewahrsam nehmen. Bei einer Rangelei waren zuvor zwei Teilnehmer verletzt worden. Der Rest der 55 000 Menschen am Straßenrand feierte jedoch so fröhlich wie friedlich – und ließ sich selbst von einem kleinen Hagelschauer nicht die Laune verderben.

Oberhausens Stadtprinz Hermann II. packte sich vorsorglich gleich ganz in Folie, da war ihm das Wetter völlig „schnuppe“. An die 110 000 Narren feierten den Mann beim großen Oberhausener Umzug am Sonntag dafür. Drei Stunden lang zogen 90 Wagen, Fußgruppen und Kapellen durch die City. Und die Polizei meldete: Keine besonderen Vorkommnisse.

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