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Spektakuläre Fotos: Einsatzkräfte spielen Tetris-Challenge

Gut sortiert. Bei der Tetrischallenge zeigt die Bundespolizei das ausgeräumte Innenleben und Personal eines ihrer Einsatzfahrzeuge.

Gut sortiert. Bei der Tetrischallenge zeigt die Bundespolizei das ausgeräumte Innenleben und Personal eines ihrer Einsatzfahrzeuge.

Foto: Sebastian Grafe / Bundespolizei / dpa

Essen.  Für die Tetris-Challenge räumen Feuerwehrleute und Polizisten ihre Einsatzfahrzeuge aus. Das hat es mit dem neuen Foto-Wettstreit auf sich.

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Die Bilder erinnern an Modellbausätze: Tausende leergeräumte Feuerwehrfahrzeuge, Rettungswagen oder Polizeiautos kursieren seit einigen Wochen bei Facebook, Twitter und Instagram. Die Ausrüstung und sich selbst haben die Einsatzkräfte ordentlich auf dem Boden drapiert. Auch Helfer aus der Region machen bei der Tetris-Challenge mit und posten Bilder und Videos von ihren Einsatzfahrzeugen und all dem, was drin steckt.

Der Name sagt es schon: Angelehnt ist die Aktion an den Spieleklassiker Tetris aus dem Jahr 1984. So zeigt die Mülheimer Feuerwehr auf einem Bild etwa das Innenleben ihres Einsatzleitwagens, die Feuerwehr am Düsseldorfer Flughafen hat ihr Hilfeleistungslöschfahrzeug für diesen schön anzusehenden Foto-Wettstreit ausgeräumt und das Material sauber aufgereiht. Es dürften viele weiter solcher Aufnahmen folgen, denn die Feuerwehren nominieren sich untereinander, sich auch an der Challenge zu beteiligen.

Tetris-Challenge - Inventur mit Unterhaltungsfaktor aber auch Lerneffekt

Sogar ein ausgeräumtes Flugzeug und eine Panzerhaubitze samt ausgepackter Ausrüstung, Waffen und Munition finden sich unter dem Hashtag #tetrischallenge. Und die Mitarbeiter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim zeigen eindrucksvoll aus wie viel Teilen ihr Hubschrauber vom Typ EC135 besteht. Keine Sorge, beruhigt die Bundespolizei. „Die Jungs sind Profis und wissen was sie tun.“ Außerdem müsste der Helikopter für eine Wartung eh komplett zerlegt werden.

Eine kleine Inventur mit Unterhaltungsfaktor – aber nicht nur Unsinn. Für die Einsatzkräfte auch ein gewisser Lerneffekt und Einsatztraining. Wenn sie ihr Löschfahrzeug zuerst aus- und dann wieder eingeräumt haben, wissen sie auf Anhieb, wo was zu finden ist, wenn es schnell gehen muss.

Das erste Bild der Tetris-Challenge kam aus Zürich

Und so beteiligen sich Einsatzkräfte aus vielen Ländern der Welt an der Aktion, die die Kantonspolizei Zürich am 1. September mit einem Instagram-Posting ins Rollen gebracht hat. Sie veröffentlichten ein leergeräumtes Einsatzauto, zwei Beamte und allerlei Equipment – vom Warndreieck bis zu den Handschellen.

Es dauerte nicht lange bis andere nachgezogen haben und ein neuer Internet-Hype geboren war. Und die Erfinder aus der Schweiz (mal wieder!) sind überwältigt von dem Erfolg der Aktion: „Die #TetrisChallenge geht einmal rund um die Welt - das hätten wir uns nie zu träumen gewagt! […] Freude herrscht!“ (mawo)

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