Grippewelle

Rettungssanitäter im Ennepe-Ruhr-Kreis sollen Mundschutz tragen

Sanitäter mussten vor Ort drei Unfallopfer versorgen.

Sanitäter mussten vor Ort drei Unfallopfer versorgen.

Foto: dpa

Ennepe-Ruhr-Kreis.   Die Ansteckungsgefahr vor einer Grippe ist hoch: Rettungssanitäter im Ennepe-Ruhr-Kreis sind deshalb angehalten, einen Mundschutz zu tragen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Atemschutzmaske mit Atemventil, Schutzbrille, spezieller Kittel: Rettungssanitäter im Ennepe-Ruhr-Kreis dürfen Patienten nur noch unter Schutzmaßnahmen behandeln, berichtet der Spiele. Als Grund werden grassierende Grippe- und Durchfallerreger genannt.

„Dies sollte niemanden verunsichern. Das Plus an Schutz sehen wir als Versicherung gegen zu viele krankheitsbedingte Ausfälle von Notärzten und Rettungssanitätern“, sagt Michael Laubmeister, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Spiegel.

Grippefälle in NRW haben sich verdoppelt

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe sich die Zahl der Grippefälle in NRW verdoppelt, sagt Amtsärztin Sabine Klinke-Rehbein dem Bericht zufolge. Inzwischen seien mehr als 14. 500 Fälle bestätigt worden. „Dazu kommt mit Sicherheit noch eine hohe Dunkelziffer. Schließlich wird längst nicht jede Grippe durch eine Laboruntersuchung bestätigt“, so Klinke-Rehbein.

Die Grippewelle verläuft in diesem Jahr besonders heftig. Mehr Fälle gab es zuletzt nur 2009 während der Schweinegrippe-Pandemie. Im Ennepe-Ruhr-Kreis werden planbare Operationen bereits verschoben, weil keine Betten frei sind.

Grippe oder Erkältung? So unterscheidet man die Erkrankungen

Erkältung vs. Grippe
Grippe oder Erkältung? So unterscheidet man die Erkrankungen
Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben