Prostitution: Dortmund darf Sperrzone sein

Dortmund.  Straßenprostitution bleibt in Dortmund flächendeckend verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit eine Entscheidung zugunsten der Stadt getroffen und die Beschwerde einer Prostituierten zurückgewiesen. Streitpunkt war, ob eine Sperrzone auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet werden kann oder räumlich begrenzt bleiben muss. Zuletzt ging es darum, ob Revision gegen ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster zugelassen würde. Doch das schmetterte das Bundesgericht ab, der Beschluss ging am Freitag in Dortmund ein, teilte die Stadt mit.

Ebenfalls am Freitag ging die Polizei mit einer Großrazzia in der Dortmunder Nordstadt gegen Straßenkriminalität vor. 200 Beamte waren vom Vormittag bis zum Nachmittag im Einsatz, vor allem um Drogendealer, Trickdiebe und Einbrecher ausfindig zu machen. Zuletzt hatten sich wiederholt Anwohner und Geschäftsleute über die Straßenkriminalität in ihrem Viertel beklagt.

Bei 31 Personen ergab sich laut Polizei der Verdacht auf illegalen Aufenthalt, Rauschgiftkriminalität und Eigentumskriminalität.Vierzehn Menschen wurden vorläufig festgenommen, drei Haftbefehle vollstreckt und ein vermisster Jugendlicher aufgefunden. Es gab auch Verkehrskontrollen, ganze Straßen wurden abgeriegelt.

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