Projekt für Schüler mit Behinderungen

Dortmund/Gelsenkirchen.   Das nordrhein-westfälische Förderprojekt „Talentscouts“ will mehr Schülern mit Behinderungen den Weg ins Studium ebnen. Trotz guter Leistungen sei für viele beeinträchtigte Schulabsolventen der Weg an die Universität, die Fachhochschule oder in die Ausbildung nicht selbstverständlich, erklärte die Technische Universität (TU) Dortmund. In Zusammenarbeit mit dem NRW-Talentzentrum in Gelsenkirchen bot die TU Dortmund einen ersten Workshop „Talentscouting inklusiv“ an, um zertifizierten Talentscouts einen Überblick zu Herausforderungen, Hilfen und rechtlichen Bestimmungen bei der Begleitung von Schülern mit Behinderungen im Übergang zur Hochschule zu geben.

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Das nordrhein-westfälische Förderprojekt „Talentscouts“ will mehr Schülern mit Behinderungen den Weg ins Studium ebnen. Trotz guter Leistungen sei für viele beeinträchtigte Schulabsolventen der Weg an die Universität, die Fachhochschule oder in die Ausbildung nicht selbstverständlich, erklärte die Technische Universität (TU) Dortmund. In Zusammenarbeit mit dem NRW-Talentzentrum in Gelsenkirchen bot die TU Dortmund einen ersten Workshop „Talentscouting inklusiv“ an, um zertifizierten Talentscouts einen Überblick zu Herausforderungen, Hilfen und rechtlichen Bestimmungen bei der Begleitung von Schülern mit Behinderungen im Übergang zur Hochschule zu geben.

Das Talentscouting startete 2011 an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bottrop, Recklinghausen. Das landesweite Programm bietet leistungsstarken Schülerinnen und Schülern insbesondere aus Nichtakademikerfamilien eine individuelle Begleitung auf dem Weg in Ausbildung und Studium. 17 Hochschulen, darunter die TU Dortmund, und nahezu 200 Schulen aus NRW beteiligen sich an dem Projekt, das vom NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen koordiniert wird. Das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft stellt für das Talentscouting bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung.

An der TU Dortmund ist für Inklusion der Bereich „Behinderung und Studium im Zentrum für Hochschulbildung“ verantwortlich. Neben der Begleitung an Regelschulen durch Talentscouts bietet die Technische Universität seit 2015 auch an drei umliegenden Förderschulen mit Sekundarstufe Beratung für Schülerinnen und Schüler mit Seh-, Hör- und motorischer Beeinträchtigung an.

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