Sportgipfel

NRW-Sportgipfel: Vereine dürfen mit mehr Zuschauern rechnen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Amateursportvereine eine Lockerung der Corona-Vorschrift in Aussicht gestellt. Sie können ab nächster Woche mit mehr als 300 Zuschauern rechnen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Amateursportvereine eine Lockerung der Corona-Vorschrift in Aussicht gestellt. Sie können ab nächster Woche mit mehr als 300 Zuschauern rechnen.

Foto: Andreas Krebs / dpa

Düsseldorf.  Bisher dürfen 300 Zuschauer Sportereignisse im Amateurbereich verfolgen. Nun hat die NRW-Landesregierung eine Lockerung in Aussicht gestellt.

  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach dem Sportgipfel den Amateursportvereinen eine Lockerung der Corona-Verordnung in Aussicht gestellt. So sollen ab nächster Woche mehr als 300 Zuschauer den Breitensport erleben dürfen.
  • Zudem dürfen Vereine mit einem zweiten Hilfspaket in Höhe von 15 Millionen Euro rechnen.

Unterklassige Fußballvereine und andere Sportvereine dürfen in NRW ab der kommenden Woche mit einer Lockerung der Corona-Vorschriften rechnen. „Ab nächster Woche dürfen mehr als die bisher zugelassenen 300 Zuschaue den Breitensport erleben“, sagte NRW-Ministerpäsident Armin Laschet (CDU) nach einem „Sportgipfel“ am Freitag mit Vertretern verschiedener Sportarten.

NRW-Sportgipfel: Vereine dürfen mit mehr Zuschauern rechnen

Die neue Zuschauer-Höchstgrenze werde abhängig sein von der Sportart und den Spielstätten. In einem Fußballstadion seien andere Abstände möglich als in einer kleineren Sporthalle. Die örtlichen Gesundheitsämter sollten darüber entscheiden, wie viel Prozent der Zuschauerkapazität eines Stadions oder einer Halle genutzt werden könne, erklärte Laschet und stellte gleichzeitig klar: „Keine Sportstätte wird voll sein.“

Am Dienstag werde das Landeskabinett über die Lockerungen beraten und dann schnell über eine entsprechende Änderung der Corona-Schutzverordnung entscheiden. Das Ergebnis werde „passgenau maßgeschneidert“ für jede Sportart sein, so das Versprechen.

Die Amateurvereine hätten seit dem Frühjahr wegen der Coronakrise auf Vieles verzichten müssen. Viele von ihnen seien – insbesondere durch das Fehlen von Zuschauern – wirtschaftlich angeschlagen, hieß es in der Staatskanzlei. Die Lockerungen seien eine Wertschätzung für die Ehrenamtlichen im Breitensport

Die Vereine dürfen darüber hinaus mit einem zweiten Hilfspaket in Höhe von 15 Millionen Euro rechnen. Am „Sportgipfel“ nahmen Vertreter von Vereinen und Verbänden unterschiedlicher Sportarten teil, darunter Fußball, Volleyball, Basketball, Eishockey, American Football, Handball sowie der Landessportbund und der Westdeutsche Fußballverband.

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