Corona

Niederlande verschärfen Corona-Regeln – Sperrstunde für Bars

Aktuelle Reisewarnungen - Wien, Amsterdam, Budapest

Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen für Wien, Amsterdam, Budapest, weitere Regionen um Prag und in Kroatien ausgesprochen. Urlauber sollen von nicht notwendigen Reisen absehen.

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Niederlande.  In den Niederlanden schnellen die Corona-Fallzahlen in die Höhe. Die Regierung reagiert und verschärft die Maßnahmen für zunächst drei Wochen.

Die Niederlande verschärfen angesichts schnell steigender Fallzahlen ihre Corona-Regeln für zunächst drei Wochen. „Jeder hat die alarmierenden Berichte gesehen“, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Montagabend in Den Haag. Daraus müssten jetzt Konsequenzen gezogen werden.

Dazu gehört, dass ab Dienstagabend alle Sportveranstaltungen ohne Publikum stattfinden müssen. Cafés, Bars und Restaurants müssen um 22.00 Uhr schließen und dürfen ab 21.00 Uhr keine neuen Gäste mehr einlassen. Außerdem dürfen insgesamt nur noch 30 Menschen zugleich in einem Lokal sein, im Freien 40.

Niederländer sollen möglichst alle von zu Hause aus arbeiten

Für alle Kontaktberufe wie Friseur oder Masseur ist eine Registrierung der Kunden verpflichtend. Mund- und Nasenschutz wird für Geschäfte empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Die Niederlande sind bei Gesichtsmasken bisher sehr zurückhaltend gewesen. Zuhause soll man nur noch drei Gäste empfangen.

Außerdem sollen alle wieder möglichst von zu Hause aus arbeiten.„Entweder wir schaffen es, die Zahl der Infizierungen zu senken oder wir schaffen es nicht“, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge.

Steigende Corona-Zahlen Niederlande: Lockdown droht

„Dann sind härtere Maßnahmen nötig.“ Dies könne die Stilllegung des gesamten Gastronomie-, Sport- und Kultursektors sein. Es gehe dann wieder in Richtung Lockdown. Die Zahl der Corona-Infektionen ist in den Niederlanden zuletzt stark angestiegen.

Am Samstag gab es laut der Universität Johns Hopkins rund 2760 Neuinfektionen in dem Land mit rund 17,5 Millionen Einwohnern. Die täglichen Fallzahlen waren damit höher als in Deutschland, das mehr als viermal so viele Einwohner hat. (dpa)

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