Gerichtsverhandlung

Mutmaßlicher IS-Terrorist vor Gericht – Anschläge geplant?

Im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf startet am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen IS-Terroristen. 40 Verhandlungstage sind angesetzt.

Im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf startet am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen IS-Terroristen. 40 Verhandlungstage sind angesetzt.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Düsseldorf.  Ein mutmaßlicher IS-Terrorist muss sich in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Er soll in Deutschland Mord- und Terroranschläge geplant haben.

Ein mutmaßlicher IS-Terrorist aus Wuppertal muss sich von diesem Dienstag (10.30 Uhr) an in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Der 30-Jährige soll mit einer Terrorzelle tadschikischer Landsleute Mord- und Terroranschläge in Deutschland und Albanien geplant haben. Der Prozess findet im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichtes statt.

Mutmaßlicher IS-Terrorist vor Gericht: Mehrere Straftaten werden ihm vorgeworfen

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm mehrere Straftaten vor: Um Geld für den Islamischen Staat zu beschaffen, soll sich der Angeklagte zu einem Auftragsmord in Albanien bereiterklärt haben. Dort sollte ein Geschäftsmann umgebracht werden. Im letzten Moment hätten die Männer die Aktion abgebrochen und seien zurück nach Deutschland gereist.

Dort hätten sie auf Geheiß eines IS-Führungskaders in Afghanistan einen Islamkritiker in Neuss bei Düsseldorf ins Visier genommen. Für Anschläge in Deutschland soll der 30-Jährige sich zudem Anleitungen für die Herstellung von Sprengstoff und Zündern beschafft haben.

Mutmaßlicher IS-Terrorist vor Gericht: 40 Verhandlungstage sind angesetzt

Der 30-Jährige sitzt bereits seit eineinhalb Jahren in Untersuchungshaft. Der zuständige Strafsenat unter Vorsitz von Richter Jan van Lessen hat bis Mai 2021 zunächst 40 Verhandlungstage für den Fall angesetzt. (dpa)

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