Neuerscheinung

Magazin „Erbe des Bergbaus“ zeigt, was nach der Kohle kommt

Unser Magazin „Erbe des Bergbaus – Aufbruch in eine neue Zukunft“ erscheint am 3. Dezember. 100 Seiten stark, mit Blick nach vorn und Tipps für die Spurensuche.

Unser Magazin „Erbe des Bergbaus – Aufbruch in eine neue Zukunft“ erscheint am 3. Dezember. 100 Seiten stark, mit Blick nach vorn und Tipps für die Spurensuche.

Foto: Funke Medien Gruppe

Essen.  Unser Magazin „Erbe des Bergbaus – Aufbruch in eine neue Zukunft“ erscheint am 3. Dezember: 100 Seiten stark, mit Tipps für die Spurensuche.

Das Herz der Nach-Bergbau-Ära schlägt in Herne. Hier haben Experten alles im Blick, was sich auf den ehemaligen Zechenstandorten im Ruhrgebiet, in Ibbenbüren und an der Saar tut. Auf Großbildschirmen voller Zahlen, Tabellen und Diagrammen verfolgen sie, ob etwa bei der Grubenwasserhaltung alles nach Plan läuft oder ob alle Sicherheitseinrichtungen fehlerlos arbeiten. Die Leitwarte auf dem Gelände der früheren Schachtanlage Pluto ist ständig besetzt, an 365 Tagen im Jahr. Schließlich soll auch nach dem Ende des Bergbaus an den Standorten alles nach Plan laufen.

Zwei Jahre ist es nun her, dass im Dezember 2018 die Steinkohleförderung in Deutschland eingestellt wurde – zuerst in Ibbenbüren, dann in Bottrop. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Unser Magazin „ Erbe des Bergbaus – Aufbruch in eine neue Zukunft “ widmet sich dem Bergbau, der das Ruhrgebiet geprägt hat, ja, der das Ruhrgebiet erst zum Ruhrgebiet machte.

Historischer Abschied mit Blick nach vorn

Das Heft wirft natürlich einen Blick zurück auf die historische Stunde des Abschieds , vor allem aber richtet sich der Blick nach vorn . Denn mit dem Ende der Kohleförderung geht die Arbeit in vielen ehemaligen Schachtanlagen weiter – siehe Leitwarte Pluto. So wirft das 100 Seiten starke Heft einen Blick auf die „Ewigkeitsarbeiten“ in den früheren Zechen, wo hochmoderne Pumpen das Grubenwasser regulieren.

Es beleuchtet die Pläne der RAG-Stiftung, aus dem Colosseum-Theater in Essen ein Zentrum für Start-Up-Unternehmen zu machen oder zeigt am Beispiel Dinslaken-Lohberg, wie aus ehemaligen Zechenstandorten neue Stadtquartiere entstehen, die die Bergbau-Vergangenheit nicht verleugnen.

Eindrucksvolle Fotostrecken

Ehemalige Zechen, Halden und Maschinenhallen sind beliebte kulturelle Hotspots , an denen Konzerte oder Theaterstücke aufgeführt werden. Das Magazin präsentiert eindrucksvolle Fotostrecken über diese Orte. Das Kapitel „Erlebnis“ gibt Tipps für Ausflüge, die auf die Spuren des Bergbaus führen – etwa ins Bergbau-Museum Bochum oder zur Zeche Nachtigall in Witten, wo einst die Wiege des Bergbaus stand. Zudem beschreiben wir eine Fahrradtour ins Herz des Ruhrgebiets.

Eine übersichtliche Chronik , ein Blick in das Vokabular der Kumpel und vieles andere mehr runden das Magazin ab. Es ist für 6,90 Euro in unseren Leserläden sowie im gut sortierten Zeitschriftenhandel zu haben. Sichern Sie sich schon jetzt Ihr persönliches Exemplar hier .

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