Polizei

Flüchtlinge sollen Frauen sexuell belästigt haben

Foto: Ingo Otto

witten.   Mehreren Irakern, darunter ein Asylbewerber aus Witten, werden Übergriffe auf zwei Frauen vorgeworfen. Held einer Verfolgungsjagd war „Ivo“.

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Ein Iraker aus Witten ist unter den vier Verdächtigen, die zwei Frauen am Dortmunder Hauptbahnhof sexuell belästigt haben sollen.

Die 24- und 34-jährigen Frauen aus Hamm und Werne gaben an, von den Männern beleidigt, unsittlich berührt, bespuckt und geschubst worden sein. Das alles spielte sich am frühen Sonntagmorgen (12.11.) gegen vier Uhr auf dem Vorplatz des Dortmunder Bahnhofs ab. Nachdem die Frauen den Notruf gewählt hatten, stieß die Polizei auf eine Gruppe von Männern am Nordausgang. Als sie die Beamten sahen, flüchteten sie Richtung Nordstadt. Mehrere Bundespolizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.

Diensthund „Ivo“ stellt drei Männer im Gebüsch

Mit Hilfe von Diensthund „Ivo“ gelang es, drei der Verdächtigen im Keuning-Park zu stellen. Sie hatten sich in einem Gebüsch versteckt. Ihnen war der Schreck ob des bellenden Hundes offenbar in die Glieder gefahren. Jedenfalls rannten sie nicht wieder weg. Ein vierter Mann (24) wurde mit Hilfe eines Unbeteiligten am Eingang zum Park festgenommen. Die anderen Verdächtigen sind 18, 22 und 27 Jahre alt.

Zwei Frauen, die den Einsatz beobachtet hatten, notierten sich die Kennzeichen der Polizeifahrzeuge und erklärten auf Nachfrage, Anzeige gegen die Polizisten erstatten zu wollen. Was sie ihnen vorwarfen, sagten sie laut Polizei nicht.

Mutmaßliche Mittäter kommen aus Bochum und Wuppertal

Die verdächtigen Flüchtlinge erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Nötigung und sexueller Belästigung. Alle stammen aus dem Irak und haben ein laufendes Asylverfahren. Neben dem Wittener handelt es sich um Männer aus den Nachbarstädten Bochum und Wuppertal.

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