Videocast-Sendung #47

Essener Uniklinik-Chef gegen rasche Lockdown-Verschärfung

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 47

Chef der Essener Uniklinik gegen Ausgangssperre

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Essen.   Im Videocast: Die Corona-Maßnahmen „greifen jetzt“, betont Prof. Werner. Debatte um Freiheiten für Geimpfte. Schadenersatz aus China „utopisch“

Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, warnt vor voreiligen Pandemie-Maßnahmen und lehnt zum Beispiel eine Ausgangssperre ab. Der Grund: „Es ist ein Trend zu erkennen, dass die Infektionszahlen zurückgehen“, sagt Werner In der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite. „Die Maßnahmen greifen jetzt“, so der Mediziner mit Blick auf aktuelle Daten.

 

Beim Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag sollte die Politik daher von raschen Verschärfungen absehen – falls sich infektiösere Coronavirus-Mutationen etwa aus England nicht auch in Deutschland rasch ausbreiten sollten.

Das RKI meldet mit bundesweit 7141 Neuinfektionen 5356 Fälle weniger als am Montag der Vorwoche, der niedrigste Wert seit dem 20. Oktober – „das lässt hoffen“, betont Werner. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus sinkt laut RKI im Wochenvergleich um 129 auf 214.

Geimpfte werden Freiheiten und Rechte wieder einfordern

Klinikchef Werner erwartet, dass mit Fortschreiten der Covid-Impfungen eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ entstehen wird. „Irgendwann werden 20, 30 oder 40 Millionen Menschen geimpft sein und ihre Rechte einfordern“: Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Restaurantbesuch, Flug in den Urlaub. Daher fordert Werner „schon jetzt eine klare Linie und eine vorab definierte Zielerreichung, ab wann Beschränkungen für wen aufgehoben werden.“ Das Thema sei „zentral für die Glaubwürdigkeit der Politik“.

China wird nie irgendein Corona-Schuldeingeständnis ablegen.

Dass Peking wegen der späten Informationen über den Virusausbruch in Wuhan Schadenersatz zahlt, hält der China-Kenner Marcel Grzanna für „utopisch“. Auch wenn jetzt ein Team der Weltgesundheitsorganisation WHO den Ursprung des Coronavirus im Land untersuche, werden die Experten „nach einem Jahr nicht mehr viel nachvollziehen können“, sagt der Buchautor in der Sendung. Der chinesischen Führung gehe es dabei eher um „Imagepflege“. Denn 2020 habe es „einen Wendepunkt in der weltweiten Wahrnehmung der Diktatur“ gegeben, so Grzanna.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Am Dienstag, den 19. Januar, geht es wie gewohnt um 10 Uhr los, jeder kann via Zoom live dabei sein – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge 46 / Tübingens grüner OB Boris Palmer beklagt "kopflose" Lockdown-Debatte

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 46
19 – die DUB-Chefvisite / Folge 46

Eine „kopflose Debatte über härtere Maßnahmen“ kritisiert Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. „Viele Todesfälle werden auch durch den Lockdown nicht verhindert“, sagt der Grünen-Politiker In der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite. Palmer findet es „verräterisch, dass nur über schärfere und nicht über wirksamere Maßnahmen“ gesprochen werde.

Es gebe zum Beispiel „keine Belege“ für eine erhöhte Infektionsrate in Deutschland durch die zuerst in England aufgetretene Coronavirus-Mutation. Trotzdem gehe es bereits jetzt um eine Verlängerung des Lockdowns bis März – „nur aufgrund einer Vermutung“.

Grundschulen und Kitas wieder öffnen!

Palmer verurteilt die aktuelle Fokussierung: „Kitas und Grundschulen müssen geöffnet werden“, lautet seine Forderung. Die Gefahr durch Corona sei für Kinder eher gering – ohne Kontakte drohten aber insbesondere sozial Benachteiligten „Verwahrlosung oder sogar Missbrauch“.

Für ältere Schüler hält er Unterricht per Video für angemessen. Der Infektionsschutz müsse vor allem „da ansetzen, wo das Risiko sitzt“: in Alten- und Pflegeheimen. Diesen empfiehlt Palmer eine „konsequente Teststrategie“. Sie sollten ohne Test „niemanden reinlassen“.

Alarmierende Sterbezahlen

Für „alarmierend“ hält der Chef der Universitätsmedizin Essen, Professor Jochen Werner, die jetzige Covid-Todesrate in Deutschland. Auf eine Million Einwohner gerechnet liege diese über der in den USA und dem EU-Durchschnitt. „Wir müssen mit Leistungen statt mit Worten glänzen“, fordert Werner in der Sendung. Binnen 24 Stunden registrierte das RKI 1113 weitere Tote im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus – insgesamt sind es nunmehr „nahezu 45.000“, so Werner.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Am Montag, den 18. Januar, als Talk-Gast dabei: der Autor und China-Experte Marcel Grzanna. Die Sendung startet wie immer um 10 Uhr, via Zoom kann jeder live zuschauen – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge 45 / Corona-Mutation - Nun hilft nur noch: Impfen, was geht

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 45
19 – die DUB-Chefvisite / Folge 45

Für den Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, ist neben der Impfung die Vermeidung von Treffen mit anderen die „einzige Waffe“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie: „Massive Kontaktreduktion – so schwer es auch fällt“, rät er In der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite.

Vor allem sorgt sich der Mediziner um die mögliche Ausbreitung der neuen Virus-Variante B.1.1.7, die zuerst in England auftrat und nun auch in Deutschland nachgewiesen ist. „Da muss man schon wirklich positiv denken, um nicht anzunehmen, dass auch wir vor einer weiteren Zunahme der Corona-Infektions- und Erkrankungsrate stehen“, warnt Werner. Daher gelte auch: „Impfen, was geht – aber definitiv ohne Impfpflicht.“

Wie geht es weiter mit den Innenstädten, wenn die Geschäfte pleite sind?

Angesichts des wahrscheinlich verlängerten Lockdowns sorgt sich der hessische Landtagsabgeordnete Dirk Bamberger auch um verödende Innenstädte und schließende Ladengeschäfte. „Amazon steht symbolisch für diese Entwicklung“, sagt der CDU-Politiker aus Marburg in der Sendung. Er hat eine E-Mail an Konzernchef Jeff Bezos geschrieben, um Lösungen zu suchen – und gestern auch ein Gesprächsangebot erhalten. Aus Bambergers Sicht können die Fußgängerzonen künftig nur mit „Erreichbarkeit, Komfort, Parkplätzen und Wi-Fi an jeder Ecke“ gegen den Onlinehandel punkten.

Nils Seebach, Experte für digitale Geschäftsmodelle, fordert: „Disneyland in der Innenstadt – das ist unsere Aufgabe!“ Fußgängerzonen sollten zur „Inspirationsquelle“ für Käufer werden.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gast am Freitag, den 15. Januar: Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, der dort einen kontroversen Corona-Kurs fährt. Los geht es wie gewohnt um 10 Uhr, jeder kann via Zoom live dabei sein– einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Essener Klinikchef hält Debatte um Impfpflicht für "Unsinn"

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 44
19 – die DUB-Chefvisite / Folge 44

Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, findet in der Debatte um eine mögliche Impfpflicht für Pflegekräfte oder Krankenhaus-Personal deutliche Worte. In der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite er Politiker vor Aktionismus: „Beendet die unsinnige Debatte um eine Impflicht! Wir dürfen nicht jeden Tag eine neue Sau durch Dorf treiben und so tun, als wäre alles andere erledigt“.

Debatte sorgt für Unruhe beim Personal

Die aktuelle Diskussion „bis hin zum Berufsverbot“ erzeuge Unruhe beim Personal von Pflegeeinrichtungen, warnt der Mediziner. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe erneut betont, dass es keinen Impfzwang geben werde: „Ich hoffe, das Thema ist damit endlich durch“, so Werner. Der Mediziner fordert eine konsequente Umsetzung der Corona-Teststrategie. Wichtig sei auch die Einhaltung aller Hygienevorschriften in Senioreneinrichtungen.

Die Krankenhäuser sind aus Sicht des Klinikchefs durch die vielen Covid-Erkrankten weiter „hoch belastet“ – Entwarnung geben kann er nicht: „Beunruhigend“ nennt Werner die Zahl von bundesweit 1060 Toten binnen 24 Stunden in Verbindung mit dem Coronavirus.

Kleinunternehmer und Beschäftigte im Homeoffice zunehmend unter Druck

Der Steuerberater Stefan Buschmann, der für Klienten viele Anträge auf Staatshilfe ausgearbeitet hat, berichtet in der Sendung von „wirtschaftlichen Depressionen“ bei Solo-Selbstständigen, etwa Künstlern oder Messebauern. „Für Kleinstunternehmer ist die Lage katastrophal“: Sein Aufruf an Betroffene: „Gehen Sie zum Steuerberater, nutzen Sie alle staatlichen Möglichkeiten!“ Gelder würden fließen, wenn auch mit zwei oder drei Monaten Verzögerung. Zunehmend lethargisch sind nach Einschätzung von Management-Berater Jens Vogt, Partner bei Heidrick Consulting, inzwischen auch viele Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten. Nach einer „Euphorie“ im ersten Lockdown „stellt sich nun Müdigkeit ein“, beobachtet der Experte. Manager müssten daher „mehr Stunden für Führungsarbeit“ und Mitarbeitermotivation aufwenden.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten.Start ist wie gewohnt um 10 Uhr, mitmachen kann jeder via Zoom – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Reisen als Corona-Hochrisiko: Mallorca im totalen Lockdown

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 43
19 – die DUB-Chefvisite / Folge 43

„Bleiben Sie möglichst zuhause“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, appelliert dringend, in den Osterferien nicht zu verreisen. In unserem Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ verweist Werner auf die „Urlauberinvasion“ über Weihnachten auf Mallorca, der nun der „unweigerliche Anstieg der Neuinfektionen“ folge.

Konsequenz: Auf der Ferieninsel sowie den gesamten Balearen sind Treffen im privaten Kreis vorerst bis zum 30. Januar sogar zuhause untersagt – Geschäfte und Gastronomie müssen schließen. Werner mahnt, den „internationalen Virenaustausch zu unterlassen“, auch mit Blick auf neue Corona-Mutationen.

Einschränkungen für Geimpfte nicht mehr haltbar

Die stellvertretende Vorsitzende des Europaparlaments, Nicola Beer, verwies in der Sendung auf die Folgen der Pandemie: „Wir sehen jetzt schon große und kleine Insolvenzen“, warnt die FDP-Politikerin. Beer rügt „unsinnige Schritte“, zum Beispiel, dass zurzeit Insolvenzen nicht angezeigt werden müssen. Dies könne zu einer Verschärfung der Pleitewelle führen. Der Staat dürfe „Altes nicht künstlich beatmen“ – nötig seien stattdessen die Stärkung der Infrastruktur, mehr Digitalisierung und der Abbau von Bürokratie, damit die Wirtschaft wieder Tritt fasse.

Die studierte Rechtsanwältin ist zudem überzeugt, dass die Einschränkung von Bürgerrechten nach einer Impfung juristisch „nicht mehr haltbar“ ist, wenn der Geimpfte niemand anderen mehr anstecken könne und „kein Risiko mehr ist“.

Allein in der Essener Uniklinik sind inzwischen insgesamt 217 Menschen an oder mit Covid-19, verstorben – „im Durchschnittsalter von 74 Jahren“, wie Krankenhauschef Werner berichtet. Seit gestern kamen zwei weitere Tote hinzu. Bundesweit registrierte das RKI 12.802 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und damit 905 mehr als am Dienstag der Vorwoche. Die Zahl der Todesopfer stieg laut der Behörde seit gestern um 891 auf nunmehr insgesamt 41.577.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gäste am Mittwoch, den 13. Januar: Steuerberater Stefan Buschmann und Jens Vogt von Heidrick Consulting. Los geht es wie gewohnt um 10 Uhr, jeder kann live mitmachen via Zoom – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge 42/ Essener Impf-Arzt: Corona-Impfstoff überzeugt Pflegekräfte

19 – die DUB-Chefvisite / Folge 42
19 – die DUB-Chefvisite / Folge 42

Die Corona-Impfung überzeugt inzwischen auch skeptische Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen.„Überall sind Nachbestellungen da“, berichtet Dr. Stefan Steinmetz, der die Impfung in der Stadt Essen leitet in der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite“. Viele wollten nach der ersten nun auch rasche die zweite Impfung, „weil die Nebenwirkungsquote so gering ist“, so Steinmetz. Nach Verabreichung von rund 6000 Dosen hält der Mediziner den Schutz gegen das Coronavirus für besser verträglich als eine Grippeimpfung: „Ich habe keine Komplikationen festgestellt.“

Ende des Monats sind die Senioreneinrichtungen durchgeimpft

In Essen hat Steinmetz mit seinem Team bereits 40 von 76 Senioreneinrichtungen versorgt – die übrigen seien „sicher im Laufe dieses Monats durch“, zeigt er sich zuversichtlich. Am 1. Februar sollte dann die Behandlung der Über-80-Jährigen in den Impfzentren beginnen. Diese „dauert allerdings zwei bis drei Monate“, so Steinmetz: „Wir könnten schneller sein, wenn mehr Impfstoff da wäre.“

Der Mediziner warnt Arbeitgeber davor, mit Kündigungsdrohungen Druck auf ihre Mitarbeiter auszuüben und sie zur Impfung zu drängen: „Keine Impfpflicht“, betont er, „das würde die Impfbereitschaft zerstören.“ Steinmetz setzt vielmehr darauf, durch „Information und Aufklärung“ zu überzeugen.

Melde-Disziplin der Gesundheitsämter mäßig

Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, rügt in der Sendung, dass trotz der „angespannten Pandemiesituation“ nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende ihre Zahlen melden. Dadurch seien die deutschen Daten montags immer noch verzerrt, obwohl China bereits vor genau einem Jahr vom ersten Todesopfer in Zusammenhang mit Covid-19 berichtet habe. Bundesweit registrierte das RKI binnen 24 Stunden mit 12.497 Neuinfektionen 2650 Fälle mehr als am Montag der Vorwoche. Mit 343 Verstorbenen gab es in diesem Vergleich einen Zuwachs um 41. Im Universitätsklinikum Essen werden aktuell 115 Covid-19-Patienten versorgt, 48 davon auf der Intensivstation. Dort sind über das Wochenende weitere fünf Menschen am oder mit dem Sars-CoV-2-Virus gestorben.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Start ist wie immer um 10 Uhr, via Zoom kann jeder live mitmachen – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge 41/ Virologe: Kitas und Grundschulen schnell wieder öffnen!

Kitas und Grundschulen sollten so schnell wie möglich wieder geöffnet werden, fordert der Chefvirologe der Uniklinik Essen, Professor Ulf Dittmer: „Kleine Kinder sind keine effizienten Verbreiter“ des Virus, sagt Dittmer in der neuen Folge unseres Videocasts „19 – die DUB Chefvisite“. mit Blick auf aktuelle Studien. Unter den Schließungen „leiden vor allem die Kinder aus sozial schwachen Familien“, betont der Mediziner.

Virusmutation aus England: keine besondere Gefahr für Kinder
Virusmutation aus England: keine besondere Gefahr für Kinder

Weiterführenden Schulen mit älteren Kindern rät er zu Hygienekonzepten. Das Argument, eine Öffnung führe zu mehr Mobilität und damit zu mehr Infektionen, lässt Dittmer nur begrenzt gelten. Man müsse alle Folgen gegeneinander abwägen: „Und Bildung ist dabei ein hohes Gut“.

Covid 19 ist für Schwangere und ihr Kind besonders gefährlich

Der Virologe empfiehlt Frauen mit Kinderwunsch, sich „unbedingt“ so rasch wie möglich impfen zu lassen. Dittmer betont: „Es gibt keine biologischen Gründe dagegen.“ Gerade für Schwangere sei eine Covid-19-Erkrankung „sehr, sehr gefährlich“, wie mehrere Fälle im Essener Klinikum gezeigt hätten. Schwangere selbst sollten sich allerdings nur in enger Abstimmung mit ihrem Hausarzt impfen lassen. Dittmer warnt zudem davor, sich „im Freien in Sicherheit zu wiegen – gerade im Winter“. So gebe es zum Beispiel kaum UV-Licht, das die Erreger unschädlich machen könne. Sollte sich eine „infektiösere Variante“ wie die zuerst in England aufgetretene Mutation hierzulande stärker verbreiten, steige auch draußen die Gefahr, so Dittmer.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gast am Montag, den 11. Januar: Dr. Stefan Steinmetz, der die Impfungen in der Stadt Essen leitet. Los geht es wie immer um 10 Uhr, jeder kann via Zoom live dabei sein – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge 40 / Mutation: Uniklinik-Chef fürchtet „schwere dritte Welle“

´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XL
´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XL

Der Chef der Essener Uniklinik ist in Sorge: „Die Lage ist definitiv sehr ernst“: Professor Jochen Werner, befürchtet „verheerende Auswirkungen“, sollte sich die zuerst in England aufgetretene Mutation des Coronavirus auch in Deutschland ausbreiten. „Damit stiege die Gefahr einer schweren dritten Welle mit langfristigen Lockdowns und vielen Toten“, warnt Werner in unsere, Videocasts „19 – die DUB Chefvisite“.

Daher nennt er es „sehr bedauerlich“, dass „einzelne Bundesländer keine 24 Stunden nach der Vereinbarung vom Dienstag wieder Sonderwege ankündigten und Lockerungen einläuten“.

Widersprüche bei den Maßnahmen erschweren die Einhaltung

Über teils „absurde Regelungen“ in unterschiedlichen Bundesländern klagt Ulrich Becker, Chefredakteur der Südwestpresse aus dem baden-württembergischen Ulm, das direkt an der Grenze zu Bayern liegt. „Der Föderalismus verwirrt teilweise und mindert die Bereitschaft der Menschen, den Regeln zu folgen“, sagt Becker in der Sendung. Vorstöße wie den von Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), die Kitas und Schulen unabhängig von den örtlichen Infektionszahlen öffnen will, kritisiert er als „Wahlkampf mithilfe der Pandemie“. Dies sei „empörend und enttäuschend“. Baden-Württemberg wählt am 14. März einen neuen Landtag.

Bewegung bei den Neuinfektionen noch nicht eindeutig

Als „vielleicht ein gutes Zeichen“ wertet Klinikchef Werner, dass das RKI bundesweit mit 26.391 Neuinfektionen binnen 24 Stunden über 6000 Fälle weniger registriert hat als am Donnerstag der Vorwoche – wegen der Datenverzerrung durch die Feiertage „müssen wir das aber beobachten“, mahnt Werner. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus bleibt weiter über 1000 innerhalb von 24 Stunden und damit dramatisch hoch.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Jeder kann via Zoom teilnehmen – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge XXXIX/ Essener Klinikchef: Virus-Mutation Grund für hohe Zahlen?

„Wir wissen nicht, wie hoch die Dunkelziffer ist“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, fordert, die Ausbreitung der von England ausgehenden Mutation des Coronavirus in Deutschland schnell wissenschaftlich zu untersuchen. „Wir können mit den aktuellen Nachweisverfahren gar nicht wissen, ob und wo es sich bei uns schon verbreitet hat“, sagt Werner in unserem Videocast „19 – die DUB Chefvisite“.

Eine schnelle Ausbreitung der B 1.1.7 genannten Variante könne aber „ein Grund für die aktuell hohen Infektionszahlen sein“, warnt der Mediziner.

Das große Sterben: Zahl der Todesfälle auf neuem Rekordwert

Im Uniklinikum Essen werden zurzeit 130 Patienten wegen Covid-19 behandelt, 46 davon auf der Intensivstation – 9 sind so schwer erkrankt, dass sie laut Werner ein maschinelles Lungenersatzverfahren benötigen. Seit gestern sind in seinem Haus weitere drei Patienten im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus verstorben. Bundesweit registrierte das RKI 1019 Sterbefälle – „die zweithöchste Zahl bis jetzt“, so der Klinikchef. Zudem wurden 21.237 Neuinfektionen registriert. Dieser Wert könne aber wegen der Verzerrung durch die Feiertage „erst nächste Woche besser beurteilt werden“, sagt Werner.

Dennoch spricht Werner von einer „sehr hohen Zahl“ und fordert wegen der dünnen Personaldecke, auch Medizinstudenten möglichst rasch zu impfen – sonst drohten Nachwuchsprobleme: „Medizin ist kein Fernstudium“, so der Professor, „da muss man mal jemanden anfassen.“

Marvin Droste, der an der Uni Duisburg-Essen Medizin studiert, sorgt sich in der Sendung um den praktischen Teil seiner Ausbildung: Diese sei „eigentlich ganz dicht am Menschen – jetzt sitze ich vor dem Computer“. Von einer „absoluten Ausnahmesituation“ bei Bestattern berichtet Jonas Miebach von der Funeria Trauerhilfe. Seine Befürchtung angesichts der vielen Todesfälle: „Geht das so weiter, kann es Lieferengpässen bei Särgen geben.“

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Folge XXXVIII/ Doc Caro berichtet über Morddrohungen von Corona-Leugnern

´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXVIII
´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXVIII

Morddrohungen von Corona-Leugnern erhält die Leiterin der Notaufnahme der Uniklinik Essen, Dr. Carola Holzner, auf ihrer Facebook-Seite, wo sie als „Doc Caro“ über ihre Pandemie-Erfahrungen bloggt. „Beschimpfungen und einen Shitstorm in diesem Ausmaß habe ich nicht erwartet“, sagt Holzner In unserem Videocast „19 – die DUB Chefvisite“. Viele ließen sich von der Anonymität des Internets zu Beleidigungen verleiten, berichtet die Medizinerin. Sie spüre aber auch einen „unheimlich hohen Informationsbedarf“ und erfahre viel Zuspruch.

Holzner zeigt sich „irritiert“, dass sie als „Covid-Versorgerin an der Front“ zunächst keinen Termin für ihre Impfung erhalten habe. Dabei sei medizinisches Personal in der Impfkampagne genauso hoch priorisiert wie die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.

Es mangelt bei der Organisation der Impfungen an zentraler Koordination

Der Offene Brief, den sie deswegen an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geschrieben hat, will sie als „Appell und Hilferuf“ verstanden wissen. Aus ihrer Sicht mangelt es angesichts der Rolle der Bundesländer bei der Umsetzung der Impfungen an zentraler Koordination: „Einer muss die Großschadenslage managen“, fordert Holzner in der Sendung. Eine schnelle Impfung wäre für sie auch ein Zeichen der Wertschätzung: „Wir sind mehr wert als Geklatsche, Schokolade und Streichwurst“, sagt Holzner mit Blick auf symbolische Geschenke, die medizinisches Personal statt eines finanziellen Bonus zum Teil erhalten habe.

In der Essener Notaufnahme sieht Holzner „trotz Lockdowns keine Entlastung“. Klinikchef Professor Jochen Werner betont, dass die aktuellen RKI-Daten durch die Feiertage verzerrt seien. So habe es „zwei Tage etwas weniger Todesfälle“ gegeben – nun aber meldet das RKI bundesweit weitere 944 Verstorbene im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus sowie 11.897 Neuinfektionen.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gäste am Mittwoch, den 6. Januar: Marvin Droste, Medizinstudent an der Uni Duisburg/Essen, und Jonas Miebach, Geschäftsführer der Funeria Trauerhilfe. Start ist wie immer um 10 Uhr – via Zoom kann jeder live dabei sein: Einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge XXXVII/ Essener Klinikchef: Lage in Intensiv-Station spitzt sich zu

´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXVII
´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXVII

Alles andere als ein harter Lockdown greift nicht“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, fordert verschärfte Kontaktbegrenzungen bis hin zu Ausgangsbeschränkungen. In unserem Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ zeigt sich der Mediziner entsetzt über Bilder aus Wintersportorten wie Winterberg im Sauerland, die am Wochenende wegen der vielen Tagestouristen teilweise gesperrt werden mussten: „Da fragt man sich: Was passiert da eigentlich?“

Uniklinik kommt an ihre Versorgungsgrenzen

Die Szenarien wollen tatsächlich nicht zueinander passen: Dort die Menschen, die nach Vergnügen im Schnee suchen - während in den Kliniken das Drama seinen Lauf nimmt: Die Kapazitäten im Essener Uniklinikum als zentraler Corona-Versorgungseinheit gelangen „langsam an ihre Grenzen“: „Die Lage ist ernst und spitzt sich zu“, fasst der Krankenhauschef zusammen. Aktuell werden in den vier Intensivstationen des Klinikverbundes 47 Patienten wegen Covid-19 versorgt, insgesamt sind im Uniklinikum 121 mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte in Behandlung. Seit dem 24. Dezember ist allein dort im Zusammenhang mit Corona die „enorm hohe Anzahl“ von 26 Patienten verstorben, berichtet Werner.

Hoffnung auf die "zweite Halbzeit"

Trotz der Pandemie-Lage blickt der Gast der Videorunde, Sportfotograf Alexander Hassenstein, optimistisch ins neue Jahr. In seinem Beruf habe er gelernt: „Es gibt eine zweite Halbzeit, eine zweite Chance“, sagt er in der Sendung. Auch ihn bedrückt die „Symbolkraft“, wenn er etwa die leeren Ränge der Münchner Allianz-Arena fotografiert.

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Folge XXXVI / Essener Klinikchef fordert „Reise-Lockdown zu Ostern!“

„Ich hoffe, die Politik hat aus dem Sommer und dem Winter gelernt“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, fordert einen „Reise-Lockdown zu Ostern“. In unserem Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ mahnt Werner, „wirklich Maßnahmen zu ergreifen und zu sagen: Osterferien sind keine Reisezeit.“ Der Mediziner erwartet, dass wegen des wärmeren Wetters zu Frühlingsanfang die Infektionszahlen sinken – fürchtet aber, dass die Menschen dann leichtsinniger mit den Schutzmaßnahmen umgehen. Werner erinnert an die Reiserückkehrer in diesem Sommer – 2021 könnten diese „vielleicht mutierte Formen des Virus mit nach Deutschland bringen“, warnt er.

Impfkampagne wird Unfrieden bringen

Positiv wertet Werner den Start der Impfkampagne. Schwierig wird es aus seiner Sicht allerdings, „wenn die Leute geimpft werden wollen, aber der Impfstoff noch nicht da ist“. Sein Rat: „Geduld zeigen! Wer dran ist, ist dran.“ Dennoch vermutet der Klinikchef, dass „wir einigen Unfrieden erleben werden“: „Wir wollen alle einen guten Sommer haben.“ Dieser müsse aber genutzt werden, „um bei den Infektionszahlen zur Ruhe zu kommen“, so der Klinikchef.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Die erste Sendung im neuen Jahr startet am Montag, den 4. Januar 2021, wie gewohnt um 10 Uhr. Dabei sein kann jeder via Zoom – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

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Folge XXXV / Essener Klinikchef: Auslandsreisen sind jetzt unsolidarisch

´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXV
´19 – die DUB-Chefvisite / Folge XXXV

„Urlaubszeit bedeutet auch zusätzliche Testzeit“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, hält Auslandsreisen in Pandemiezeiten für unsolidarisch. In unseres Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ kritisiert Werner, dass durch zusätzliche Corona-Test für Rückkehrer aus Risikogebieten, wie sie Bayern und NRW jetzt eingeführt hat, diese Kapazitäten „anderen Bürgerinnen und Bürgern vorenthalten werden“.

Der Mediziner appelliert an alle, sich impfen zu lassen. Es gebe zwar keinen 100-prozentigen Schutz, aber: „Die Impfung erwischt die allermeisten Viren.“ Spezialisten gingen zudem davon aus, dass sie auch gegen die neue Variante von Sars-CoV-2 aus England helfe.

AHA-Regeln nicht gut kommuniziert

„Politik darf die Bürger nicht überfordern“, stellte Kommunikationsexperte Raphael Brinkert, der im Bundestagswahlkampf für SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz arbeitet, in der Sendung fest. Daher sei diese „manchmal gut beraten, die Wahrheit in Dosen zu verabreichen wie bei einer Impfung“. Aber entscheidend ist für ihn eine „einfache und verständliche Sprache“, die „nicht zu komplex“ sein dürfe. So findet Brinkert, die AHA-Regeln würden nicht immer gut kommuniziert: „Zu wenig unterhaltsam und kreativ“, lautet sein Urteil.

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