„Einreise-Sperre auf null setzen“

Düsseldorf.   Der Petitionsausschuss des Landtags hat sich gestern einhellig dafür ausgesprochen, dass Bivsi und ihre Familie so schnell wie möglich aus Nepal nach Deutschland können. „Wir empfehlen der Stadt Duisburg einstimmig, die Einreise-Sperre für die Familie wieder auf null zu setzen“, sagte Ausschuss-Vorsitzender Wolfgang Jörg (SPD) am Dienstag nach einer 90-minütigen Beratung.

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Der Petitionsausschuss des Landtags hat sich gestern einhellig dafür ausgesprochen, dass Bivsi und ihre Familie so schnell wie möglich aus Nepal nach Deutschland können. „Wir empfehlen der Stadt Duisburg einstimmig, die Einreise-Sperre für die Familie wieder auf null zu setzen“, sagte Ausschuss-Vorsitzender Wolfgang Jörg (SPD) am Dienstag nach einer 90-minütigen Beratung.

Humanitäre Gründe seien bei der Empfehlung ausschlaggebend gewesen. „Wir haben die Umstände der Abschiebung und die Situation der Familie betrachtet“, so Jörg. Die Familie müsse nun abwarten, bis die Stadt Duisburg die Einreisesperre aufhebe. Dann sei das Auswärtige Amt am Zug, bei dem die Familie erneut ein Einreisevisum beantragen müsse.

Laut Wolfgang Jörg sieht das Auswärtige Amt „diese Angelegenheit wohl auch sehr wohlwollend“. Der Politiker aus Hagen lobte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD), weil dieser sich letztlich entschieden habe, die Wiedereinreise der Familie zu unterstützen. „Behörden müssen auch in der Lage sein, Fehler zu korrigieren“, so Jörg. Sigrid Beer von den Grünen sagte im Anschluss an die Ausschuss-Sitzung, die Behörden in Duisburg und das Auswärtige Amt arbeiteten gut zusammen. Jörg und Beer hoffen auf eine möglichst schnelle Rückkehr der Familie. „Nach den Sommerferien“ sei damit zu rechnen.

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