Revierderby

Polizei zieht positive Bilanz nach Revierderby

Foto: Jörn Stender

Gelsenkirchen.  Das 175. Revierderby am Sonntag in Gelsenkirchen ist nach Angaben der Polizei friedlich verlaufen. Es gab nur kleinere Zwischenfälle.

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Die Polizei zieht am Sonntagabend nach dem Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund eine positive Bilanz: Die friedlichen Anhänger beider Vereine haben heute gezeigt, wie ein stimmungsvolles Derby aussehen kann, teilte die Polizei mit. Demnach kam es nur zu kleineren Auseinandersetzungen. Ein 22-Jähriger und drei Polizisten sollen verletzt worden sein. 20 Strafanzeigen wurden gestellt.

Bei der Anreise der BVB-Fans hat es laut Bundespolizei einen kleinen Zwischenfall gegeben. Bei der Ankunft des ersten Sonderzuges in Gelsenkirchen haben Fans eine Pyrofackel angezündet, darüber hinaus verlief die Anreise der BVB-Anhänger störungsfrei. Die Polizei begleitet und überwacht diese Züge auch von einem Hubschrauber aus, um bei Vorfällen auf der Bahnstrecke schnell reagieren und notfalls eingreifen zu können.

Auch auf den übrigen Bahnverkehr wirkt sich die Anreise der BVB-Fans aus. So ist am Gelsenkirchener Bahnhof der Zugang zur U-Bahn am Südeingang gesperrt. Alternativ müssen der Zugang im Hauptbahnhof oder der Nordeingang genutzt werden. Einschränkungen gibt es laut Bundespolizei auch am Hauptbahnhof in Essen, da es dort in der Vergangenheit immer wieder mal körperliche Auseinanderungen zwischen beiden Fangruppen gab.

Wie unser Reporter am Stadion berichtet, war für einen BVB-Anhänger das Revierderby aber bereits weit vor Anpfiff vorbei. Er hatte 1,8 Promille und wurde nicht durch die Einlasskontrolle der Veltins-Arena gelassen.

Weitere Zwischenfälle sind derzeit nicht bekannt. Kurz vor Anpfiff twitterte die Gelsenkirchener Polizei: "Bisher ist es weitgehend ruhig! Viel Spaß beim Spiel!" Oberstestes Ziel der Polizei ist es, beide Fanlager unter allen Umständen zu trennen. Um das zu erreichen, stehen auch Wasserwerfer in Bereitschaft. Das Derby zwischen Schalke und Dortmund ist als Hochrisikospiel eingestuft. (mawo)

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