Integrationskurs

Blutiger Streit in Wesel, weil eine Frau kein Kopftuch trug

Dem Messerangriff war ein Streit in einem Integrationskurs der VHS vorausgegangen.

Dem Messerangriff war ein Streit in einem Integrationskurs der VHS vorausgegangen.

Wesel.  Nach einem Streit in einem Integrationskurs der Volkshochschule in Wesel ist ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Vor der Volkshochschule in Wesel ist ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Vorausgegangen war der Tat offenbar ein Streit in einem Integrationskurs der Volkshochschule. Der Streit entwickelte sich angeblich, weil eine Kursteilnehmerin sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen.

Das 23-jährige Opfer soll der Freund dieser Frau gewesen sein. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um einen 36-jähriger Syrer und einen 41 Jahre alten Mann aus dem Libanon, die sich über die fehlende Kopfbedeckung aufgeregt haben sollen.

SEK nahm Verdächtige in Wohnungen fest

Nach der Tat hatten die Verdächtigen zunächst die Flucht ergriffen. Am frühen Dienstagmorgen aber wurden sie von Spezialeinsatzkommandos in ihren Wohnungen in Wesel festgenommen. Einer der beiden Männer leistete Widerstand und wurde bei der Festnahme verletzt. Er liegt derzeit ebenfalls in einem Krankenhaus.

Die Polizei ermittelte gestern noch die Hintergründe der Tat. Die genauen Umstände seien noch nicht geklärt, so Ramon van der Maat von der Duisburger Polizei. Unklar sei auch, wer das Opfer mit dem Messer verletzte. (rme)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (9) Kommentar schreiben