Brühl. Sebastian Schönert erlitt eine Sinusvenenthrombose durch eine Covid-Impfung. Nur selten dokumentieren Ärzte Impfkomplikationen so eindeutig.

„Es fühlt sich an wie David gegen Goliath“, sagt Sebastian Schönert. Der 38-Jährige aus Brühl klagt gegen einen Pharmakonzern, gegen den Impfstoffhersteller AstraZeneca. Denn Schönert hat nach der Corona-Schutz-Impfung eine Sinusvenenthrombose erlitten: Ein Pfropfen hatte ein wichtige Ader in seinem Hinterkopf verschlossen, das Blut staute sich in seinem Schädel, es hätte tödlich ausgehen können.