Essen. An mehreren Stellen haben sich am Sonntag auf den Autobahnen in NRW Unfälle ereignet. Ein schwerer Unfall passierte auf der A2 bei Gelsenkirchen.

Der starke Regen am Sonntag hat zu Problemen auf den Autobahnen in NRW geführt: Bei Autofahrerinnen und Autofahrern ist erhöhte Vorsicht geboten. Wer am Sonntag im Ruhrgebiet unterwegs war, benötigt teilweise eine Portion Geduld.

Unfälle in NRW: An gleich mehreren Stellen in NRW staute sich am Sonntag der Verkehr. (Symbolbild)
Unfälle in NRW: An gleich mehreren Stellen in NRW staute sich am Sonntag der Verkehr. (Symbolbild) © Fabian Strauch / FFS

Mehrere Unfälle meldete der Verkehrsdienst in NRW am Sonntag

Gegen 13 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen von Verkehrsteilnehmern und der zuständigen Autobahnpolizei über einen schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw informiert, der auf der A 2, in Fahrtrichtung Oberhausen, stattgefunden hatte. Bei diesem Unfall, so die Meldungen, sei eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Bei dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Unfallsituation so dar, dass ein Pkw der Marke "Hyundai" von der regennassen Fahrbahn der Autobahn geschleudert worden ist und, stark deformiert, mit dem Vorderwagen auf der Leitplanke zum Stehen kam. Der zweite beteiligte Pkw - ein Porsche - kam mehrere hundert Meter danach mit einem abgerissenen Vorderreifen auf dem Seitenstreifen der Autobahn zum Stehen. Bei dem Hyundai entstand ein Totalschaden und an dem Porsche ein sehr hoher Sachschaden.

Person eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt

In jedem der beiden Fahrzeuge befand sich jeweils eine Person. Die Person in dem Hyundai war auf Grund der starken Deformation der Fahrgastzelle in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgerät durch die Feuerwehr befreit werden. Durch den Unfall zog sich die Person schwere und lebensbedrohliche Verletzungen zu, so dass sie in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Person in dem Porsche konnte mit leichten Verletzungen das Fahrzeug eigenständig verlassen.

Für die Dauer der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen wurde die A 2 von der Unfallstelle bis zu der Anschlussstelle "Buer" durch die Polizei komplett gesperrt. Dadurch konnte ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte an der Unfallstelle gewährleistet werden. Nach dem Einsatz blieben noch Kräfte der Feuerwehr vor Ort, um die Polizei im Rahmen der Unfallaufnahme und bei dem Absichern der Unfallstelle zu unterstützen. Insgesamt war die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 36 Einsatzkräften an der Unfallstelle im Einsatz.

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Auch am Samstag waren viele Fahrbahnen nass in NRW: So überschlug sich auf der A3 ein Autofahrer mit seinem Wagen mehrfach überschlagen. Zwei Insassen wurden schwer verletzt. Der SUV sei am Samstag plötzlich bei Königswinter auf der Überholspur ins Schleudern gekommen und nach rechts auf den Grünstreifen geraten. Zeugenberichten zufolge überschlug er sich dreimal und kam auf der rechten Fahrspur zum Stehen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Helfer bargen den 26 Jahre alten Fahrer und einen 24 Jahre alten Beifahrer schwer verletzt aus dem Wrack. Zwei Spuren wurden zeitweise gesperrt, das Unfallauto wurde abgeschleppt. (mit dpa)

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