Datteln. Eine katholische Grundschule hat die Aufnahme eines Jungen abgelehnt. Für den längeren Schulweg schlägt die Schulleitung einen Fahrdienst vor.

Wo Paul (Name geändert) ab August zur Schule geht, das weiß der Sechsjährige noch nicht. Seine Eltern haben ihn an der Lohschule in Datteln angemeldet, einer katholischen Bekenntnisgrundschule. Doch die Schulleitung hat die Aufnahme des konfessionslosen Jungen abgelehnt. Die Alternative: eine Gemeinschaftsgrundschule am anderen Ende der Stadt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in etwa 25 Minuten zu erreichen. „Zur Lohschule wären es mit dem Schulbus drei Minuten gewesen“, ärgert sich der Vater. Er will die Absage nicht akzeptieren und legt Widerspruch ein.