Jubiläum

Die WAZ zieht um und bekennt sich zum Standort Essen

Grundsteinlegung am 4. Juli 2016: Architekt Herwig Spiegl, Essens Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, Stephan Kölbl, DAL-Geschäftsführer Kai Eberhard sowie die Geschäftsführer der Funke-Gruppe, Michael Wüller und Manfred Braun (v.l.).

Grundsteinlegung am 4. Juli 2016: Architekt Herwig Spiegl, Essens Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, Stephan Kölbl, DAL-Geschäftsführer Kai Eberhard sowie die Geschäftsführer der Funke-Gruppe, Michael Wüller und Manfred Braun (v.l.).

Foto: Rottmann

Essen.   Im Sommer ziehen 1300 Verlagskaufleute, Anzeigenvertreter, Techniker und Redakteure in die neue Unternehmenszentrale in der Essener City.

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Der Innenausbau ist weit gediehen, der Umzug en détail geplant. In diesem Sommer ist es soweit: Passend zum WAZ-Jubiläum bezieht die Funke Mediengruppe nach zweijähriger Bauzeit ihre neue hochmoderne Firmenzentrale.

Über 1300 Beschäftigte wechseln dann an den quirligen Berliner Platz in Essen: Verlagskaufleute und Anzeigenvertreter, Techniker und Redakteure. Die bisherige Verlagszentrale im Büroviertel nahe Hauptbahnhof und Bahndamm wird aufgegeben. Nur das Druckzentrum an der Essener Schederhofstraße bleibt, wo es ist.

Ganz bewusst haben sich die Funke-Verantwortlichen entschieden, am Stammsitz in Essen zu bleiben. Es ist die Stadt, in der aus der WAZ in den vergangenen Jahrzehnten ein multimedial aufgestelltes Medienhaus heranwuchs. Die Standortentscheidung für Essen darf man also als klares Bekenntnis zur Historie des Unternehmens und gleichermaßen als Orientierung in die Zukunft verstehen. Der Neubau selbst weckt hohe Erwartungen, obwohl er trotz imposanter Größe eher durch schlichte Eleganz besticht. Der architektonische Entwurf stammt vom Wiener Architekturbüro „AllesWirdGut“.

In guter Nachbarschaft

Der insgesamt 285 Meter lange Gebäudekomplex am Rande des Essener Uni-Viertels unterteilt sich in einen langgezogenen Gebäudetrakt mit drei Querriegeln und in einen markanten Medienturm direkt am belebten Berliner Platz.

Das Hauptgebäude besteht seinerseits aus einem Nord- und einem Südtrakt. Beide sind durch eine verglaste, viergeschossige Brücke miteinander verbunden. Die unterhalb der Brücke verlaufende Straße führt mitten in eines der modernsten und größten Wohnquartiere der Stadt: Essens grüne Mitte.

Nur einen Steinwurf entfernt

Auch ansonsten befindet sich die neue Funke-Zentrale in guter Gesellschaft. Nur einen Steinwurf entfernt liegt die Essener City, das riesige Einkaufszentrum „Limbecker Platz“ sogar direkt vis-à-vis. Auf der anderen Seite des viel befahrenen Verkehrskreisels bietet sich das Colosseum-Theater mit seiner historischen Krupp-Hallen-Fassade als Blickfang an. Nebenan lockt Essens größter Kino-Komplex Abend für Abend Hunderte Gäste an. Und im Norden des neuen Funke-Areals schlägt – nur getrennt durch den neuen Radschnellweg Ruhr – das Herz von Lehre und Wissenschaft: der Campus der Essener Universität.

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