Giftschlange

Niederrheiner schwebt nach Schlangenbiss in Lebensgefahr

Vipern sind Giftschlangen - nach einem Biss kann auch bei Menschen Lebensgefahr bestehen.

Vipern sind Giftschlangen - nach einem Biss kann auch bei Menschen Lebensgefahr bestehen.

Foto: Archiv/Thinkstock

Kerken.  Ein 53-Jähriger ist im niederrheinischen Kerken von einer Viper gebissen worden. Er hatte das Wasser in dem Terrarium der Giftschlange wechseln wollen. Der Rettungsdienst hat ihn laut Polizei ins Universitätsklinikum Düsseldorf gebracht, wo er nun behandelt wird.

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Nach einem Biss von seiner Giftschlange schwebt ein 53-jähriger Mann im niederrheinischen Kerken in Lebensgefahr. Nach Polizeiangaben von Mittwoch wollte der Mann das Wasser in dem Terrarium wechseln, als die Puffotter zubiss.

Der Mann habe einen Bekannten angerufen, der sich mit Schlangenbissen auskenne. Der habe sofort den Rettungsdienst alarmiert. Dieser brachte den Schwerverletzten in die Universitätsklinik Düsseldorf. Die diensthabenden Ärzte verabreichten dem Erkener das dringend notwendige Antiserum. Da die Wirkung jedoch ausblieb und nicht den gewünschten Erfolg zeigte, schalteten sie einen Reptilienfachmann der Feuerwehr Düsseldorf ein.

Drittes Serum aus Holland organisiert

Der Reptilienhalter liegt auch am Donnerstag noch auf der Intensivstation. Nach Angaben der Feuerwehr ist er weiterhin in einem kritischen Zustand.

Die behandelnden Ärzte der Universitätsklinik Düsseldorf hatten dem Schwerverletzten drei verschiedene Antiseren verabreichen müssen, um den Zustand zu stabilisieren. Auch ein operativer Eingriff war wegen der lebensbedrohlichen Vergiftung notwendig geworden. Noch in der Nacht zum Mittwoch besorgten die Mediziner der Klinik das dritte Serum in Holland, da die beiden zuvor verabreichten Gegengifte nicht den durchbringenden Erfolg zeigten. (we/dpa)

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