Wespen

Wespen: Das hilft gegen die Insekten und ihre Stiche

Wespen sind oft ein ungebetener Gast am Kuchentisch und bei der Grillfeier

Wespen sind oft ein ungebetener Gast am Kuchentisch und bei der Grillfeier

Foto: Jens Kalaene / dpa

An Rhein und Ruhr.  Bei Grillfeiern und am Kuchentisch sind Wespen oft ungebetene Gäste. Mit diesen Tipps gibt es mit den kleinen Tieren keinen großen Ärger.

Sommer, Sonne, Hitze: Nordrhein-Westfalen steht ein besonders warmes Wochenende bevor. Wer es sich da mit einem kühlen Getränk an einem schattigen Plätzchen gemütlich machen oder mit Freunden und Familie den Grill anwerfen will, der hat schnell ungebetene Gäste da: Wespen. Jetzt im Sommer gibt es besonders viele der gelb-schwarzen Insekten, die viele Menschen nur als lästige und gefährliche Plagegeister betrachten.

Von einer Wespenplage kann in diesem Jahr aber keine Rede sein. Das warme und trockene Frühjahr hat zwar günstige Voraussetzungen für Wespen geschaffen, sagt Birgit Königs vom Naturschutzbund (Nabu) NRW. Dafür sei der milde Winter „nicht optimal“ gewesen für die Tiere. „Wespen mögen es kalt und trocken im Winter“, sagt Königs.

Wespenbesuche: Das sind die richtigen Verhaltenstipps

Grundsätzlich bestehe bei Wespen aber kein Grund zur Panik, wie der Nabu hinweist. Mit den richtigen Verhaltenstipps lassen sich Wespenbesuche im Garten und auf dem Balkon verringern und Stiche vermeiden. Wer doch gestochen wird, dem kann ein einfaches Hausmittel helfen.

Wespen werden vor allem vom Geruch von süßen Speisen und Grillfleisch angelockt, sagt Thorsten Wiegers vom Nabu. Besonders ratsam sei es daher, Getränke und Speisen abzudecken, damit die Tiere gar nicht erst angezogen werden.

Ruhig bleiben und keine hektischen Bewegungen

Kommen sie doch einmal zu nahe, bewahrt man am besten Ruhe, so Wiegers. Durch hektische Bewegungen können sich die Tiere bedroht fühlen und aggressiv werden. „Auf keinen Fall sollte man wild um sich schlagen oder die Tiere anpusten, denn das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffshaltung“, so der Nabu. Vielmehr sei sanftes Wegschieben das Mittel der Wahl.

Kommt es trotzdem zu einem Stich, hilft es, diesen schnell zu kühlen oder mit einer halbierten Zwiebel abzudecken. „Bei normalgesunden Menschen klingen Schmerz und Schwellung innerhalb weniger Stunden bis Tage ab“, erklärt Wiegers. Bei Menschen mit einer Allergie oder bei Stichen im Mund-Rachen-Bereich sollte hingegen umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei allergischen Reaktionen kann es zu extremen Schwellungen, Schwindel, Ohnmacht und Übelkeit kommen.

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