Hygiene

Nichtschwimmerzone im Auesee Wesel wegen Darmbakterien dicht

Hier darf ab sofort nicht mehr geschwommen werden. Darmbakterien sind der Grund.

Hier darf ab sofort nicht mehr geschwommen werden. Darmbakterien sind der Grund.

Foto: Erwin Pottgießer

Wesel.   Bei Wasserproben im Nichtschwimmerbereich des Auesees wurden Darmbakterien entdeckt. Ansonsten soll die Wasserqualität sehr gut sein, heißt es.

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Ausgerechnet an den bislang heißesten Tagen in diesem Sommer muss der Nichtschwimmerbereich am Auesee gesperrt werden. Der Grund: Im Rahmen der regelmäßigen Gewässeruntersuchung, die am Mittwoch vom Laboratorium Dr. Bernds aus Neukirchen-Vluyn vorgenommen worden ist, wurde genau dort eine punktuelle Erhöhung der Escherichia coli-Bakterien festgestellt. Dabei handelt es sich um Darmbakterien, die zu Durchfallerkrankungen führen können.

Mit Flatterband abgesperrt

Wie Thorsten Hummel vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Wesel am Mittag mitteilte, liegt das Ergebnis seit Freitagvormittag vor. Danach wurde sofort gehandelt und das betroffene Areal mit Flatterband abgesperrt sowie ein Schild aufgestellt, das auf die Wasserbelastung hinweist. Dieser Hinweis kann zudem bereits am Kassenhäuschen des Aueseeparkplatzes nachgelesen werden - als Entscheidungshilfe, ob ein Besuch sich für Familien dann überhaupt noch lohnt oder nicht.

Im übrigen Strandabschnitt hat die Wasseruntersuchung eine sehr gute Wasserqualität ergeben, heißt es weiter. Die Ergebnisse wurden der Stadt Wesel am Freitag übermittelt. Dazu erfolgte eine erneute Probenentnahme an den beiden festgelegten Messpunkten. Mit dem Ergebnis des unabhängigen Sachverständigenbüros, das regelmäßig per Ausschreibung ermittelt wird, ist Anfang nächster Woche zu rechnen.

Proben werden einmal im Monat entnommen

Die Beprobungen finden einmal im Monat während der gesamten Badesaison statt. Sie sind im Rahmen der Europäischen Badegewässerrichtlinie vorgeschrieben. Bei Bedarf müssen weitere Wasserproben analysiert werden.

Für die Einhaltung des Badeverbots sorgen die beiden städtischen Strandwärter, auch die DLRG weiß Bescheid.

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