Corona

Inzidenzen in der Grenzregion: Lage entspannt sich langsam

Auf der niederländischen Seite der Grenze ist die Zahl der Neuinfektionen zurückgegangen.

Auf der niederländischen Seite der Grenze ist die Zahl der Neuinfektionen zurückgegangen.

Foto: Hájek Vojtìch/CTK/dpa

Aus den Niederlanden.  Auf der niederländischen Seite der Grenzregion zum Kreis Kleve sind die Corona-Neuinfektionen gesunken. Das spiegelt den landesweiten Trend.

Die Corona-Situation auf der niederländischen Seite der Grenzregion zum Kreis Kleve hat sich in der vergangenen Woche zunehmend entspannt - wie auch im gesamten Land. Die Zahl der Neuinfektionen ist in vielen Gemeinden zurückgegangen. Einige liegen aber noch über der landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von 215 und der Wert ist deutlich höher als auf der deutschen Seite der Grenze.

Weiterhin hohe Sieben-Tage-Inzidenzen verzeichnen unter anderem die Gemeinden Arnheim (257,2), Berg en Dal (242,9) und Oude IJsselstreek (215,8). Das geht aus dem hervor, das von den niederländischen Provinzen Gelderland, Limburg und Overijssel veröffentlicht wird.

Dieses Dashboard bietet einen Überblick über die Infektionszahlen in den niederländischen Grenzgemeinden und den Landkreisen auf der deutschen Seite der Grenze. Hinter dem Dashboard steht neben den drei niederländischen Provinzen auch das Generalkonsulat in Düsseldorf.

Das sind die aktuellen Sieben-Tage-Inzidenzen in der Grenzregion zum Kreis Kleve (Stand: 27. Juli):

  • Venlo: 207,3 (Vorwoche: 306,6)
  • Bergen: 229,3 (Vorwoche: 306,6)
  • Gennep: 124, (Vorwoche: 70,9)
  • Berg en Dal: 242,9 (Vorwoche: 400,1)
  • Zevenaar: 155,5 (Vorwoche: 333,8)
  • Montferland: 152,7 (Vorwoche: 294,4)
  • Oude IJsselstreek: 215,8 (Vorwoche: 330,0)
  • Nimwegen: 243,7 (Vorwoche: 798,00)
  • Arnheim: 257,2 (Vorwoche: 462,9 )
  • Zum Vergleich: Im Kreis Kleve lag der Wert bei 12,2.

Für mehr Daten und weitere Gemeinden in der Grenzregion: Das Dashboard ist unter www.grenspostdusseldorf.nl/coronadashboard erreichbar und nutzt öffentliche Daten des Robert-Koch-Instituts, des Nationale Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt der Niederlande (RIVM) sowie der John Hopkins-Universität.

Im Dashboard werden die deutschen und niederländischen Daten gegenübergestellt, um so die Verbreitung des Coronavirus in den Grenzregionen darzustellen. (rku/mh)

Corona in den Niederlanden: Weitere Informationen

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Niederrhein

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben