Bündnis für Demokratie und Toleranz gegründet

Kreis Wesel.   Im Kreis Wesel hat sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ gegründet. Anlass für den Zusammenschluss von Parteien, Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften sind akute Sorgen um unsere Demokratie und das gesellschaftliche Klima, teilen die Aktiven mit.

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Im Kreis Wesel hat sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ gegründet. Anlass für den Zusammenschluss von Parteien, Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften sind akute Sorgen um unsere Demokratie und das gesellschaftliche Klima, teilen die Aktiven mit.

Übergriffe auf geflüchtete Menschen, Anfeindungen gegenüber ehrenamtlich Tätigen, gegen Polizisten und Rettungskräfte, aber auch die gezielte Streuung von Falschmeldungen und die Diffamierung von Medien als Lügenpresse, all das seien traurige Beispiele dafür, dass an unseren Grundwerten gerüttelt wird.

Die rund 20 Gründungsteilnehmer aus 13 verschiedenen Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden unterschrieben daher nach intensiver Diskussion die „Kreis Weseler Erklärung“. Damit verpflichten sich die Unterzeichner dazu, gemeinsam und kreisweit für Toleranz, Respekt, Menschenwürde und Demokratie einzustehen. Weitere Organisationen und Privatpersonen sollen folgen.

„Wir stehen – wo immer nötig – auf gegen Hass, Verleumdung, Gewalt und Ausgrenzung“, heißt es unter anderem in der Selbstverpflichtung, auf deren Basis künftig gemeinsame Aktionen möglich werden sollen.

Organisiert ist das Bündnis als parteipolitisch unabhängiger Zusammenschluss, der anlassbezogen tätig wird. Als Sprecher fungieren Pfarrer Friedhelm Waldhausen, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken, sowie Michael van Meerbeck, Caritasdirektor für die Dekanate Dinslaken und Wesel, sowie Vorsitzender des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Wesel.

„Wir möchten im nächsten Schritt dafür werben, dass möglichst viele Menschen und Organisationen unserer Erklärung beitreten, und damit ein deutliches Signal senden, dass eine breite Mehrheit für Freiheit, Toleranz und Demokratie in unserer Gesellschaft kämpft“, erklären die beiden Sprecher.

Die „Kreis Weseler Erklärung“, soll deshalb in den kommenden Wochen nacheinander in allen 13 Kommunen des Kreises Wesel zur Unterschrift für alle Interessierten ausliegen. Jeder Bürger kann mit seiner Unterschrift ebenfalls ein wichtiges Zeichen für „unsere demokratischen Grundwerte und die in unserem Grundgesetz beschriebenen unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte“ setzen, so die Idee.

Die Kreis Weseler Erklärung ist unter anderem auf folgenden Homepages der beteiligten Organisationen zu finden::

www.kirchenkreis-dinslaken.ekir.de/dw/diakonie.htm,

www.caritas-dinslaken.de

www.caritas-moers-xanten.de

www.grafschafter-diakonie.de

www.presseclub-niederrhein.de

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