Niederlande

Kleintjes: Der Nachrichtenüberblick aus den Niederlanden

Lesedauer: 2 Minuten
In gut zwei Wochen wird in den Niederlanden gewählt.

In gut zwei Wochen wird in den Niederlanden gewählt.

Foto: dpa

Aus den Niederlanden.  Kurz vor den Wahlen hat eine niederländische Gemeinde Wahlbriefe falsch ausgestellt - unter anderem an Verstorbene. Die Niederlande-Nachrichten.

Wahlbriefe an Verstorbene adressiert

Die Gemeinde West-Betuwe hat vor versehentlich Wahlbenachrichtigungen an verstorbene und verzogene Personen geschickt.

Insgesamt handelt es sich um rund 850 falsch adressierte Wahlbriefe, die im Vorfeld der anstehenden Parlamentswahlen verschickt wurden.

Die Gemeinde entschuldigte sich für den Fehler und erklärte die entsprechenden Wahlbenachrichtigungen für ungültig. Die Wahlbriefe waren für den 17. März bestimmt. eine neue Regierung.

Arnheimerin stellt neuen Hürdenlaufrekord auf

Nadine Visser hat beim Leichtathletik-Hallen-Meeting in Madrid einen neuen nationalen Rekord im 60-Meter-Hürdenlauf der Frauen aufgestellt.

Die Sportlerin aus Arnheim sprintete in 7,81 Sekunden allen Konkurrentinnen davon und stellte damit ihren eigenen Rekord aus dem Jahr 2018 ein.

Damals hatte Visser für dieselbe Distanz 7,83 Sekunden benötigt. Auch international brachte die Arnheimerin mit ihrem Lauf in Madrid eine Topleistung: Der Weltrekord über die 60 Meter liegt bei 7,68 Sekunden.

Drogenwerbung im Briefkasten

Mehrere Einwohner der Gemeinde Berkelland haben Flyer in ihren Briefkästen gefunden, auf denen in bunten Farben für die synthetische Droge 3-MMC geworben wurde. Auf den Werbebriefchen waren zudem QR-Codes abgedruckt, über die die Drogen direkt gekauft werden konnten.

Strafrechtlich könne man aber nicht viel unternehmen, da 3-MMC in den Niederlanden nicht verboten sei, erklärte die Polizei. Im November hatten zwar mehrere Bürgermeister der Region Achterhoek das Parlament gebeten, ein Verbot der Droge auszusprechen.

Bislang gibt es aber noch keinen entsprechenden Erlass. In Deutschland unterliegt 3-MMC seit 2015 dem Betäubungsmittelgesetz.

Keine Tupper-Partys mehr in den Niederlanden

Die Party ist vorbei: Der Frischhaltedosen-Hersteller Tupperware hat beschlossen, in den Niederlanden ab sofort keine Verkaufsveranstaltungen mehr durchzuführen.Jahrzehntelang waren die Produkte des amerikanischen Konzerns auch in den Niederlanden im so genannten Direktvertrieb vermarktet und verkauft worden.

Zum 1. März ist damit Schluss. Das erklärte das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite. Hintergrund des Beschlusses sind die immer weiter sinkenden Verkaufszahlen des Konzerns.

Neue Klinik für Region Arnheim-Nimwegen

Das „Rijnstate“-Krankenhaus baut eine neue Klinik in Elst. Der Neubau ersetzt die veralteten Standorte in Velp und Arnheim-Süd und soll dazu beitragen, dass Patienten in der Region Arnheim-Nimwegen besser und schneller versorgt werden können.

Die „Rijnstate“-Klinikleitung plant, in dem neuen Krankenhaus auch Platz für Start-Ups zu schaffen, die an medizinischen Innovationen arbeiten. Die neue Klinik soll 2023 in direkter Nähe zum Bahnhof öffnen. (red.)

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