Frischer Fisch

Der neue Holländische Matjeshering ist wieder da!

Die Matjessaison 2019 wird am Dienstag eröffnet.

Die Matjessaison 2019 wird am Dienstag eröffnet.

Foto: Holländisches Fischbüro

Scheveningen.  Feinschmecker aufgepasst! Am Dienstag gibt es wieder frischen Fisch auf den Teller, denn der neue Matjes ist da!

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Am Dienstag, 11. Juni, wird im Hafen von Scheveningen wie jedes Jahr das erste Fass mit neuem Holländischem Matjes versteigert. Am 12. Juni ist der „Hollandse Nieuwe“ auch wieder in Deutschland erhältlich. Die offizielle Eröffnung der Matjessaison wird vom Holländischen Fischbüro organisiert und bildet den festlichen zum neuen Heringsjahr. Die traditionelle Versteigerung des ersten neuen Matjesfasses ist der offizielle Start in die Heringssaison und markiert jedes Jahr einen wichtigen Moment.

Das Wachstum des jungfräulichen Herings wird in den vorangehenden Wochen daher auch mit größter Aufmerksamkeit verfolgt. Erst wenn der Matjes groß und dick genug ist und einen Fettanteil von mindestens 16 Prozent h bekommen die Heringsfischer das Startzeichen zum Fang. Wir wissen bereits, dass er dieses Jahr fett genug ist. Die Fischer geben sogar einen Fettanteil zwischen 18 und 20 Prozent an.

Die Herausforderung in diesem Jahr ist jedoch, dass der Hering schwer zu fangen ist. Die Heringe schwimmen weit weg von der norwegischen und dänisch aber die gute Nachricht ist, dass die ersten Schiffe mit Fischen die Häfen erreicht haben!

Garantiert traditionelle Spezialität

Die Bezeichnung „Holländische Matjes“ darf nur für den jungen Hering verwendet werden, der ab dem 1. Mai des laufenden Kalenderjahres gefangen und vom offiziellen Start der Saison bis zum 30. September desselben Jahres verkauft wird. Nach diesem Zeitraum darf der Hering nicht mehr als „neuer“ Matjes vermarktet werden. Seit Januar 2016 trägt der Neue Holländische Matjes das geschützte EU-Siegel „Garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.). Damit reiht er sich zu Recht in eine Liga mit Serrano-Schinken, Holländischem Bauernkäse und Mozzarella ein. Um als „garantiert traditionelle Spezialität“ gelten zu können, muss das Produkt aufgrund seiner Zusammensetzung oder Zubereitungsart einen besonderen Charakter aufweisen.

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