Corona-Pandemie

Niederlande: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deutlich unter 100

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Corona Langzeitperspektive: Impfung und Antikörper schützen nicht ewig

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Da Genesene und Geimpfte nun mehr Freiheiten in der Pandemie erhalten, stellt sich die Frage nach der Dauer der Immunität gegen Sars-Cov-2. Was dazu bereits bekannt ist, erklärt dieses Video.

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Aus den Niederlanden.  Die Corona-Lage in den Niederlanden entspannt sich weiter. Wie die Sieben-Tage-Inzidenz ist auch die Zahl Krankenhausaufnahmen deutlich gesunken.

  • In den Niederlanden ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter gesunken.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aber immer noch deutlich höher als in Deutschland.
  • Die wichtigsten Zahlen zur Corona-Lage im NRW-Nachbarland im Überblick.

In den Niederlanden ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken, wie das zuständige niederländische Institut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag (8. Juni) mitteilte.

Vom 2. bis 8. Juni registrierte das Nachbarland von NRW insgesamt 14.397 neue Fälle, zuvor waren es noch 20.608. Der Effekt der Impfungen mache sich immer deutlicher bemerkbar, wie es in dem wöchentlichen Lagebericht des RIVM heißt. Es ist von einem "deutlich positiven Trend" die Rede.

Die Zahl der neuen Covid-Toten ist den Angaben zufolge vergangene Woche von 66 auf 63 zurückgegangen. Es kamen 50 Menschen wegen einer Covid-19-Infektion auf die Intensivstationen niederländischer Krankenhäuser. In der Woche zuvor waren es noch 116. Das entspricht einem Rückgang um 57 Prozent.

Corona in den Niederlanden: Fälle pro 100.000 Einwohner

Doch die Sieben-Tage-Inzidenz ist in den Niederlanden immer noch deutlich höher als in Deutschland. Nach Angaben des RIVM liegt der Wert am Dienstag (8. Juni) bei 84,2 (Vorwoche: 119,6). Zum Vergleich: Für NRW vermeldete das RKI am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 26.

Diese niederländischen Regionen sind am stärksten betroffen

Bei den Neuinfektionen gibt es größere regionale Unterschiede. Alle 25 Sicherheitsregionen in den Niederlanden liegen aber über dem Grenzwert von 50. Besonders hoch sind die Werte hier:

  • Brabant-Noord (119,8)
  • Haaglanden (110,5)
  • Gelderland-Zuid (129,8)
  • Twente (100,1)

Niederlande: Kein Hochinzidenzgebiet mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Einreisebeschränkungen für die Niederlande entschärft: Seit Sonntag (30. Mai) wird das Nachbarland vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet heruntergestuft, wie das Robert Koch-Institut am Freitag in Berlin bekanntgab.

Corona in den Niederlanden: Weitere Informationen

Wer länger als 24 Stunden in den Niederlanden unterwegs ist, muss also nicht mehr für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Doch weil die Niederlande noch immer Risikogebiet sind, ist bei der Einreise die Vorlage eines negativer Tests notwendig. Dieses muss über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt werden. Wird der Nachweis bereits vor der Einreise übermittelt, ist keine Quarantäne mehr zuhause in NRW erforderlich.

Die Niederlande haben hingegen ihre Einreiseregelung verschärft: Seit dem 1. Juni ist bei der Einreise mit dem Auto ein negativer PCR-Test verpflichtend - die neue Regel trifft vor allem Urlauber, für Grenzpendler gibt es Ausnahmen. Gleichzeitig hat die niederländische Regierung weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Land bekanntgegeben.

Bundesregierung: Reisewarnung für die Niederlande

Die Bundesregierung hatte schon am 2. Oktober für weite Teile der Niederlande eine Corona-Reisewarnung ausgesprochen, seit Mitte Oktober gilt das gesamte Land als Corona-Risikogebiet.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, ob es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Die Warnung des Auswärtigen Amtes vor „nicht notwendigen, touristischen Reisen“ dorthin folgt dann nach kurzer Zeit.

Niederlande: Reisewarnung gilt seit 17. Oktober

Auch das niederländische Außenministerium hat seit Anfang November seine Reisewarnstufe für ganz Deutschland verschärft und Deutschland zum Corona-Risikogebiet erklärt. Seitdem gilt für ganz Deutschland die Warnstufe „orange“ - „nur notwendige Reisen“ sollten unternommen werden. (red./dpa)

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