Tierquälerei

Am Niederrhein wurde wieder ein Igel angezündet

Der Igel wurde in einer Grünanlage gefunden (Symbolbild)

Foto: Getty Images

Der Igel wurde in einer Grünanlage gefunden (Symbolbild)

Am Niederrhein.   Unbekannte haben nur acht Kilometer von Willich einen Igel angezündet. Der Fall weckt Erinnerungen an eine Serie von Igeltötungen im Jahr 2013.

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Scheußlicher Fund beim Gassigehen mit dem Hund: In einer Grünanlage in einer Siedlung südlich der Krefelder Innenstadt hat eine Spaziergängerin die verkohlten Überreste eines Igels gefunden. Das Tier war augenscheinlich angezündet worden, berichtete die Polizei gestern. Die Beamten ermitteln wegen Tierquälerei, suchen Zeugen.

Auffällig: Vom Fundort sind es gute acht Kilometer bis nach Willich, wo es immer wieder Igeltötungen durch Anzünden gegeben hatte. „Wir prüfen einen Zusammenhang“, sagte eine Krefelder Polizeisprecherin auf NRZ-Nachfrage. In Willlich war Anfang Juni ein toter Igel entdeckt worden, verbrannt in einem Mülleimer auf einem Spielplatz, der zweite in diesem Jahr.

Belohnung ausgesetzt

Auf dem Höhe der Serie waren dort im Sommer 2013 mindestens 15 Igel durch Anzünden getötet worden; auch danach gab es einzelne Fälle, 2017 alleine vier. Der oder die Täter wurden aber bis heute nicht überführt. Strafrechtlich handele es sich um Verstöße nach § 17 Tierschutzgesetz, teilte die Polizei in Viersen mit.

Diese seien mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht. Der Tierschutzverein hat laut Medienberichten 1000 Euro Belohnung ausgesetzt.

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