Sturm Sebastian

Bäume im Gleis: Unwetter sorgt für Verspätungen bei der Bahn

NRW.  Sturmtief Sebastian wirbelt den Bahnverkehr in NRW durcheinander. Weil Bäume im Gleis liegen, fahren Züge gar nicht oder mit heftiger Verspätung.

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- Sturmtief "Sebastian" hat am Mittwoch vielen Bahnreisenden lange Stunden des Wartens in Zügen und auf Bahnhöfen beschert. Das Münsterland etwa war komplett vom Fernverkehr abgeschnitten. Nach Auskunft eines Bahnsprechers in Düsseldorf waren mehrere IC-Linien betroffen. So konnte der Intercity von Köln nach Norddeich am Nachmittag wegen Sturmschäden in Niedersachsen nicht fahren. Einzelne Züge wiesen Verspätungen von 90 Minuten auf.

Auch die Fernverkehrsverbindungen durch das Ruhrgebiet über Münster in Richtung Hamburg und Ostsee waren betroffen. Zum Teil wurden die Züge den Angaben nach in Dortmund abgestellt, andere IC-Linien wurden über Hannover umgeleitet.

Sturmböen bis zu 150 Stundenkilometer

Im Laufe des Mittwochs tobte Sturmtief "Sebastian" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, so heftig wehte es beispielsweise auf dem Brocken im Harz, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte (DWD). Orkanböen etwa an der Nordsee kamen demnach auf bis zu 140 Stundenkilometer, am Abend dann wurden die stärksten Winde an der Ostsee gemessen.

Etliche Bäume stürzten um, wodurch es etwa in Nordrhein-Westfalen zu Behinderungen im Bahnverkehr kam. Der Wind beschädigte Autos und Gebäude; Dachziegel flogen umher. An der Nordsee fielen viele Fährverbindungen aus. Zuvor hatte "Sebastian" bereits die Niederlande erreicht. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden zeitweise Start- und Landebahnen geschlossen.Der heftige Wind sollte an der See in der Nacht zu Donnerstag andauern.(dpa)

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