Aufzeichnung

Warum das „Morgenmagazin“ nicht live gesendet wurde

Darum ging im Morgenmagazin plötzlich das Licht aus
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Köln.  Wegen eines Warnstreiks beim WDR konnten ARD und ZDF das „MoMa“ nicht live senden. Die Redakteure streiken nun bereits zum dritten Mal.

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Wer am Mittwochmorgen das „Morgenmagazin“ sehen wollte, hat sich mit einer Aufzeichnung begnügen müssen. ARD und ZDF sendeten wegen eines Warnstreiks beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) nicht live. „Das reguläre Morgenmagazin entfällt aufgrund eines Warnstreiks. Sie sehen eine Aufzeichnung von heute früh“, blendete die ARD am frühen Morgen im laufenden Programm ein.

Sowohl auf der Homepage des Ersten als auch auf Twitter teilte das „Morgenmagazin“ mit, dass vor dem eigentlichen Sendestart eine Stunde Sendung aufgezeichnet worden sei. Diese wurde während der Dauer des Warnstreiks gezeigt.

Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi alle Arbeitnehmer, Auszubildenden, Volontäre und freien Mitarbeiter zu einem 24-stündigen, bis Donnerstagmorgen andauernden Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaften wollen unter anderem erreichen, dass sich die Tarifsteigerungen beim WDR weiter am Tarif des öffentlichen Dienstes orientieren.

Bereits dritter Warnstreik innerhalb von drei Monaten

Auch beim Bayerischen Rundfunk (BR) hatten Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband Redakteure und freie Journalisten für Mittwoch zu befristeten Warnstreiks aufgerufen. Der BR versuche, die Auswirkungen auf das Programm so gering wie möglich zu halten, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag in München mit. Dennoch könne es zu Beeinträchtigungen im Ablauf oder zeitweisen Sendeausfällen kommen.

Bereits im Juli und im August hatte es beim WDR Warnstreiks gegeben. Beim ersten Warnstreik sendete das „Morgenmagazin“ ebenfalls eine Stunde lang nicht live. Beim zweiten Warnstreik im August saßen die „Morgenmagazin“-Moderatoren plötzlich im Dunkeln, als „Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer ins Studio seiner Kollegen schaltete. (dpa/jkali)

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