Teilzeit: Nahles besteht auf Rückkehrrecht

Berlin.   Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat an die Union appelliert, ihren Widerstand gegen einen gesetzlichen Anspruch auf befristete Teilzeitarbeit aufzugeben. „Die Vorwürfe etwa wegen angeblich zusätzlicher Bürokratie sind unbegründet. Da lassen sich Kompromisse finden“, sagte sie dieser Zeitung. Nahles beharrte allerdings darauf, lediglich Kleinstbetriebe mit bis zu 15 Beschäftigten von der Regelung auszuschließen. Die CSU wolle die Grenze bei 200 Beschäftigten ziehen. „Das mache ich nicht mit“, betonte die Ministerin. Das Gesetz solle tatsächlich etwas verändern. Im Zweifel müsse sich der Koalitionsausschuss damit befassen.

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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat an die Union appelliert, ihren Widerstand gegen einen gesetzlichen Anspruch auf befristete Teilzeitarbeit aufzugeben. „Die Vorwürfe etwa wegen angeblich zusätzlicher Bürokratie sind unbegründet. Da lassen sich Kompromisse finden“, sagte sie dieser Zeitung. Nahles beharrte allerdings darauf, lediglich Kleinstbetriebe mit bis zu 15 Beschäftigten von der Regelung auszuschließen. Die CSU wolle die Grenze bei 200 Beschäftigten ziehen. „Das mache ich nicht mit“, betonte die Ministerin. Das Gesetz solle tatsächlich etwas verändern. Im Zweifel müsse sich der Koalitionsausschuss damit befassen.

Bislang führt der Teilzeitanspruch ohne Befristung vor allem bei Frauen oft dazu, dass ihnen der Weg zurück auf eine Vollzeitstelle versperrt bleibt. „750.000 Teilzeitbeschäftigte wollen länger arbeiten, 80 Prozent von ihnen sind Frauen“, sagt Nahles. Trotz aller Widerstände sieht sie „die besten Chancen“, das Gesetzt noch vor der Wahl zu beschließen.

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