Sonntagsöffnung in NRW wird erleichtert

Düsseldorf.   Verkaufsoffene Sonntage sollen in NRW künftig auch ohne Begleitveranstaltungen wie Brauchtumsfeste oder Handwerkermärkte genehmigt werden können. „Ich bin sicher, dass wir die wichtige Belebung unserer Innenstädte und das Einkaufsevent an sich als zusätzliche Anlässe gesetzlich festschreiben können, um acht Sonntagsöffnungen im Jahr genehmigungsfähig zu machen“, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) unserer Zeitung. Er werde zeitnah eine Reform des Ladenöffnungsgesetzes vorlegen. CDU und FDP haben im Koalitionsvertrag versprochen, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage von derzeit vier pro Jahr und Geschäft auf acht zu verdoppeln.

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Verkaufsoffene Sonntage sollen in NRW künftig auch ohne Begleitveranstaltungen wie Brauchtumsfeste oder Handwerkermärkte genehmigt werden können. „Ich bin sicher, dass wir die wichtige Belebung unserer Innenstädte und das Einkaufsevent an sich als zusätzliche Anlässe gesetzlich festschreiben können, um acht Sonntagsöffnungen im Jahr genehmigungsfähig zu machen“, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) unserer Zeitung. Er werde zeitnah eine Reform des Ladenöffnungsgesetzes vorlegen. CDU und FDP haben im Koalitionsvertrag versprochen, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage von derzeit vier pro Jahr und Geschäft auf acht zu verdoppeln.

Die bisherige Rechtslage verlangte für die Ausnahme von der Sonntagsruhe neben der Geschäftsöffnung einen publikumsträchtigen Anlass wie einen Handwerkermarkt oder ein Brauchtumsfest. Immer wieder gelang es deshalb der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, geplante Sonntagsöffnungen vor Gericht zu stoppen. Pinkwart erhofft sich durch die Neuregelung eine Stärkung des stationären Einzelhandels gegenüber dem Onlinehandel.

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