Schule

Einschulung: Was in die Schultüte gehört – und was nicht

Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, was in eine Schultüte gehört und was lieber nicht hinein sollte.

Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, was in eine Schultüte gehört und was lieber nicht hinein sollte.

Foto: Peter Steffen / dpa

Essen.  Viele Eltern fragen sich gerade, was sie ihren i-Dötzchen in die Schultüte packen können. Die Verbraucherzentrale rät zu einer bunten Mischung.

Sie sind bunt, trichterförmig und aufwendig verziert: Selbstgebastelte Schultüten sind wahre Unikate. Eins haben sie aber gemeinsam: Sie sollen den i-Dötzchen den Start in die Schulzeit versüßen. Klar, dass auch die eine oder andere Nascherei in der sogenannten Zuckertüte landet.

Allerdings sollten Eltern sich mit Süßigkeiten zurückhalten, rät Ursula Tenberge-Weber von der Verbraucherzentrale NRW: „Ganz ohne Süßes wird es nicht gehen, weil viel Angenehmes damit verbunden wird. Eltern sollten aber darauf achten, dass die Produkte aus dem fairen Handel stammen, um Kinder frühzeitig für das Thema Nachhaltigkeit zu gewinnen“, sagt Tenberge-Weber.

Bei Süßigkeiten auf ausgewogene Mischung achten

Außerdem sollten Eltern bei der Wahl der Leckereien auf eine ausgewogene Mischung achten: „Süße Riegel, Saftbären, Nussmischungen oder Trockenobst sind Alternativen.“ Auch über frisches Obst aus der Region könnten sich Kinder freuen, „da muss man aber auf die Temperaturen schauen und abwägen“.Wer nicht nur Essbares in die Tüte stecken möchte, dem empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin „sinnvolle Überraschungen“, wie Bücher für Lernanfänger oder Eintrittskarten für den Zoo oder das Kino.

Auch über Springseile, kleine Spiele oder Kuscheltiere würden sich Kinder freuen. „Es sollten Dinge sein, die ankommen und Spaß machen, aber auch nützlich sind und nicht irgendwann in der Ecke landen“, sagt Tenberge-Weber.

Überteuerte Geschenke gehören nicht in die Schultüte

Schön und nützlich zugleich seien Dinge für den Schulalltag: Trinkflaschen etwa oder Frühstücksboxen in bunten Farben. Tenberge-Weber empfiehlt Frühstücksdosen mit integrierten Fächern zu verschenken, „damit die Erdbeeren nicht an der Käsescheibe kleben“. Wenn Eltern schon an das Thema Lesen und Schreiben denken wollen, bieten sich Federmappen, Hefte und Stifte an. Auch hier rät die Verbraucherzentrale, zu umweltfreundlichen Materialien zu greifen.

Von Geld oder überteuerten Geschenken sollten Eltern aber absehen. So gehörten Smartphone, Spielkonsolen oder Marken-Klamotten nicht in die Schultüte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben