Prüfer treiben für NRW fünf Milliarden Euro ein

Düsseldorf.   Betriebsprüfungen und Steuerfahndungen haben NRW im vergangenen Jahr ein Plus von fünf Milliarden Euro an Steuereinnahmen beschert. Das sind rund zehn Prozent des gesamten Steueraufkommens in Höhe von 53,7 Milliarden Euro, wie Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Mittwoch mitteilte. Allein durch die Ar­beit der über 3550 Betriebsprüfer im ganzen Land seien rund 4,14 Milliarden Euro zusammengekommen. Jeder Betriebsprüfer „erwirtschaftete“ 2016 im Durchschnitt mehr als eine Million Euro, sagte Walter-Borjans. In fast 5000 Prüfungen seien zudem Steuerhinterzieher aufgespürt worden, die insgesamt rund eine Milliarde nachzahlen mussten.

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Betriebsprüfungen und Steuerfahndungen haben NRW im vergangenen Jahr ein Plus von fünf Milliarden Euro an Steuereinnahmen beschert. Das sind rund zehn Prozent des gesamten Steueraufkommens in Höhe von 53,7 Milliarden Euro, wie Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Mittwoch mitteilte. Allein durch die Ar­beit der über 3550 Betriebsprüfer im ganzen Land seien rund 4,14 Milliarden Euro zusammengekommen. Jeder Betriebsprüfer „erwirtschaftete“ 2016 im Durchschnitt mehr als eine Million Euro, sagte Walter-Borjans. In fast 5000 Prüfungen seien zudem Steuerhinterzieher aufgespürt worden, die insgesamt rund eine Milliarde nachzahlen mussten.

„Es gibt auch Fälle, bei denen die Prüfung Gerechtigkeit in umgekehrter Richtung schafft“, sagte Walter-Borjans. So seien in einem Fall ei­nem Konzern gezahlte Umsatzsteuern in Höhe von 351 Millionen Euro zurückerstattet worden.

Insgesamt lagen die Mehreinnahmen durch Betriebsprüfungen 2016 um fast zwei Milliarden Euro niedriger als noch 2015. Schwankungen seien normal, sagte der Minister. Außerdem würden Rückzahlungen verrechnet.

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