Bildung

Opposition und Regierung streiten über Schulfrieden in NRW

In NRW streiten die Parteien darüber, dass an den Realschulen ein Hauptschulzweig etabliert werden soll.

In NRW streiten die Parteien darüber, dass an den Realschulen ein Hauptschulzweig etabliert werden soll.

Foto: Sascha Schuermann

Düsseldorf.   In der Auseinandersetzung über den Schulfrieden in NRW verteidigt die CDU ihren Vorstoß, einen Hauptschulzweig an den Realschulen zu etablieren.

Der neu entflammte Streit um den „Schulfrieden“ in NRW geht weiter. NRW-CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen verteidigte die Idee von CDU und FDP, einen Hauptschulzweig in Realschulen zu integrieren. Dies entspreche dem „Schulfrieden“ und erhalte die Dreigliedrigkeit des Schulsystems, sagte Hovenjürgen. Die SPD breche nun „aus ideologischen Gründen“ den Schul-Konsens.

SPD-Bildungsexperte Jochen Ott warf Union und FDP erneut vor, ihrerseits den Schulfrieden mit ihrer Initiative für einen Hauptschulzweig an Realschulen aufzukündigen. Die Regierungsfraktionen ignorierten den Willen von Eltern und Schülern. Der Schulkonsens müsse verändert werden, und damit könne man nicht bis 2023 warten.

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