Kopftuchverbot

NRW-Schulministerin ist gegen ein Kopftuchverbot an Schulen

Das NRW-Schulministerium plant keine Gesetzesänderung, um Schülerinnen das Tragen des Kopftuchs an Grundschulen zu verbieten.

Das NRW-Schulministerium plant keine Gesetzesänderung, um Schülerinnen das Tragen des Kopftuchs an Grundschulen zu verbieten.

Foto: dpa

Düsseldorf.  Staatssekretärin Serap Güler und Ministerpräsident Armin Laschet wollen ein Kopftuchverbot für Kinder. Schulministerin will Gesetz nicht ändern.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das NRW-Schulministerium plant keine Gesetzesänderung, um Schülerinnen das Tragen des Kopftuchs an Grundschulen zu verbieten. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) stellte dies in einem Bericht an den Schulausschuss des Landtags klar.

Ihr Haus gehe „grundsätzlich davon aus dass religionsmündige Schüler eigenverantwortlich und selbstbestimmt über ihre Religionsausübung entscheiden“. Dies schließe die reflektierte Entscheidung über das Tragen eines Kopftuches ein.

Damit ist in NRW das Thema „Kopftuchverbot“ für Mädchen unter 14 aber noch nicht vom Tisch. Das NRW-Integrationsministerium lasse derzeit die rechtlichen Voraussetzungen eines möglichen Verbotes prüfen, heißt es in dem Bericht.

Integrations-Staatssekretärin Serap Güler (CDU) hatte das Thema Kopftuchverbot ins Gespräch gebracht, Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ließ Sympathien für diesen Vorstoß durchblicken.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (6) Kommentar schreiben