Konflikt

Nordkorea verurteilt neue UN-Sanktionen als „Provokation“

Nordkoreanische Soldaten auf Patrouillie.

Foto: Minoru Iwasaki / dpa

Nordkoreanische Soldaten auf Patrouillie. Foto: Minoru Iwasaki / dpa

Seoul  Auf den Test einer Wasserstoffbombe folgten neue UN-Sanktionen. Nordkorea zeigt sich unbeirrt. Das Land will seinen Weg weitergehen.

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Die Regierung Nordkoreas hat die jüngsten UN-Sanktionen im Konflikt um ihr umstrittenes Atomprogramm als „Provokation“ bezeichnet. Zudem bekräftigte das Außenministerium in Pjöngjang am Mittwoch, vom Atomprogramm nicht abrücken zu wollen.

Den USA wurde vorgeworfen, mit „bösartigen Mitteln und Methoden“ den Sanktionsbeschluss eingefädelt zu haben, um den Untergang Nordkoreas herbeizuführen. Der UN-Sicherheitsrat in New York hatte zuvor einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die Öllieferungen an Nordkorea deckelt sowie Textilexporte des Landes verbietet.

Pjöngjang lässt sich nicht beirren

Nordkorea weise die Resolution kategorisch ab, hieß es den Staatsmedien zufolge in der Erklärung des Ministeriums. Das Land sei entschlossen, seinen bisherigen Weg „in einem rascheren Tempo“ weiter zu verfolgen.

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Mit den jüngsten Strafmaßnahmen bestrafte das höchste UN-Gremium das isolierte Land für seinen neuerlichen Atomtest am 3. September. Nordkorea hatte nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden können. Der Test war ein Verstoß gegen bereits bestehende UN-Resolutionen.

Bereits am Dienstag hatte Nordkorea über Diplomaten die neuen Sanktionen verurteilt. Nordkoreas UN-Botschafter Han Tae Song drohte bei einer Konferenz in Genf, die USA würden einen „angemessenen Preis“ dafür zahlen. US-Präsident Donald Trump wertete die Sanktionen nur als kleinen Schritt. Sie seien nichts im Vergleich dazu, was letztlich geschehen müsse, sagte er. (dpa)


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