Forsa-Umfrage

Nach Nahles-Wahl: Nur 17 Prozent würden die SPD wählen

In die Fresse: Wie aggressiv darf politische Rhetorik sein, Andrea Nahles?

Andrea Nahles: Der SPD-Parteitag hat sie zur Parteichefin gewählt. Reporterin Johanna Rüdiger hat sie gefragt, ob man sich als Frau in der Politik immer noch verbal zurücknehmen muss.

Andrea Nahles: Der SPD-Parteitag hat sie zur Parteichefin gewählt. Reporterin Johanna Rüdiger hat sie gefragt, ob man sich als Frau in der Politik immer noch verbal zurücknehmen muss.

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Berlin  Einer Forsa-Umfrage zufolge rutscht die SPD immer weiter in der Wählergunst ab. Die Sozialdemokraten kommen nur noch auf 17 Prozent.

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Nach der Wahl von Andrea Nahles an die Parteispitze ist die SPD einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge auf 17 Prozent abgerutscht. Damit liegen die Sozialdemokraten im RTL/n-tv-„Trendbarometer“ einen Punkt unter dem Wert der Vorwoche und fallen 3,5 Punkte hinter ihr Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017 zurück. Im ZDF-„Politbarometer“ vom vergangenen Freitag war die SPD nach der Nahles-Wahl von 19 auf 20 Prozent gestiegen.

Die SPD-Fraktionschefin war am 22. April auf dem Parteitag in Wiesbaden mit nur 66,3 Prozent der Stimmen zur ersten Frau an der Spitze der SPD gewählt worden. Sie hat einen weitreichenden Erneuerungsprozess versprochen.

Nahles ohne Chance gegen Merkel

Wenn in Deutschland der Kanzler direkt gewählt würde, hätte Nahles nach der Forsa-Umfrage keine Chance gegen die Amtsinhaberin Angela Merkel von der CDU. Nur 13 Prozent der Deutschen würden sich für Nahles entscheiden, dreimal so viele für Merkel (49 Prozent).

Die anderen im Bundestag vertretenen Parteien blieben bei Forsa unverändert: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl: 32,9), FDP 9 Prozent (10,7), Grüne 13 Prozent (8,9), Linke 10 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6). (dpa)

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