Sanierung

Marode Rheinbrücke in Duisburg: Wüst lädt zum A40-Gipfel

Autofahrer weichen verstärkt auf Rheinfähre aus

Seit Anfang August ist die A40-Rheinbrücke Neuenkamp in beiden Richtungen voll gesperrt. Einige Autofahrer weichen deshalb über die Rheinfähre aus.
Mo, 07.08.2017, 17.19 Uhr

Autofahrer weichen verstärkt auf Rheinfähre aus

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Düsseldorf.  In einem Krisengipfel will der NRW-Verkehrsminister Wüst am Mittwoch über Sanierungspläne der A40-Rheinbrücke in Duisburg-Neuenkamp informieren.

Eine Woche nach der Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp in Duisburg wird NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Behörden über den weiteren Krisenfahrplan informieren. Wie es aus Regierungskreisen hieß, werde Wüst um 11 Uhr bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg die Ergebnisse einer Expertenkommission präsentieren und die künftige Nutzbarkeit der maroden Brücke erläutern.

In der stählernen Seilkonstruktion war ein Riss entdeckt worden, der weitere Untersuchungen und die sofortige Komplettsperrung für den Verkehr erforderlich machte. Die aus dem Jahr 1970 stammende Brücke Neuenkamp war ursprünglich nur für 30.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt, wird jedoch inzwischen als wichtigste Ost-West-Verbindung des Ruhrgebiets von rund 100.000 Autos und Lkw befahren. Ein Neubau der Brücke ist bereits in Auftrag gegeben, kann er frühestens bis 2026 fertiggestellt werden.

Autofahrer weichen verstärkt auf Rheinfähre aus

Seit Anfang August ist die A40-Rheinbrücke Neuenkamp in beiden Richtungen voll gesperrt. Einige Autofahrer weichen deshalb über die Rheinfähre aus.
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