Missbrauchs-Serie

Zahl der Missbrauchsopfer im Fall Lügde steigt auf 41

Auf dem Campingplatz in Lügde im Kreis Lippe waren Kinder für Pornodrehs missbraucht worden.

Auf dem Campingplatz in Lügde im Kreis Lippe waren Kinder für Pornodrehs missbraucht worden.

Foto: Guido Kirchner/dpa

Lügde/Bielefeld.   Im Fall der Missbrauchsserie von Lügde haben die Ermittler nun 41 Opfer identifiziert. Ab Juni soll der mutmaßliche Täter vor Gericht stehen.

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Die Zahl der bislang bekannten Opfer von schwerem sexuellem Missbrauch auf einem Campingplatz im ostwestfälischen Lügde ist von 40 auf 41 gestiegen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Detmold und die Bielefelder Polizei am Freitag gemeinsam mit.

Auf dem Campingplatz im Kreis Lippe an der Landesgrenze zu Niedersachsen soll ein 56-jährige Dauercamper mit einem Komplizen (33) über Jahre hinweg Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Die beiden Verdächtigen sowie ein 48-Jähriger aus dem niedersächsischen Stade sitzen in Untersuchungshaft.

Noch elf Verdachtsfälle

Mit dem neuen Opfer gibt es nun noch elf Verdachtsfälle, bei denen noch kein konkretes Opfer identifiziert wurde. Der Prozess könnte im Juni beginnen. Der Entwurf für die Anklageschrift ist der Generalstaatsanwältin in Hamm zufolge „in Bearbeitung“, wie ein Mitarbeiter des Justizministeriums im Untersuchungsausschuss des Landtags sagte. (dpa)

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