Selbstmorde

Weniger Suizide in NRW-Gefängnissen

Hinter den Gefängnismauern in Nordrhein Westfalen kam es im vergangenen Jahr zu weniger Suiziden, als es noch im Jahr 2016 waren. 19 Menschen nahmen sich damals das Leben, der höchste Wert seit langer Zeit.

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Hinter den Gefängnismauern in Nordrhein Westfalen kam es im vergangenen Jahr zu weniger Suiziden, als es noch im Jahr 2016 waren. 19 Menschen nahmen sich damals das Leben, der höchste Wert seit langer Zeit. Foto: dpa

Düsseldorf.  Nach einem starken Anstieg der Selbstmorde in NRWs Gefängnissen 2016, ging die Zahl im vergangenen Jahr zurück. Videoüberwachung wurde verstärkt.

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In Nordrhein-Westfalens Gefängnissen hat es im vergangenen Jahr weniger Suizide gegeben. Insgesamt hätten 13 Häftlinge in den 36 Gefängnissen des Landes Suizid begangen, teilte das Justizministerium NRW mit. 2016 hatte es in den Haftanstalten noch 19 Suizide gegeben, was dem höchsten Stand seit Jahren entsprach. Im Vergleich dazu waren es 2015 neun Suizide.

Bei der Suizidprävention müsse individuell auf die einzelnen Häftlinge eingegangen werden, so ein Ministeriumssprecher. "Oft kann es schon helfen, wenn zwei Häftlinge in einem Gemeinschaftsraum zusammengelegt werden. Das bringt einen wichtigen Gesprächspartner." Zudem war im vergangenen Jahr eine verstärkte Videobeobachtung eingesetzt worden. Derzeit würden rund 1000 der etwa 16 000 Häftlinge in den Gefängnissen NRWs als suizidgefährdet eingestuft. (dpa)

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