Jugendoffiziere

NRW-Landtag bekennt sich zu Bundeswehr-Besuchen an Schulen

Die Bundeswehr soll auch weiterhin an den Schulen in NRW informieren (Archivbild).

Die Bundeswehr soll auch weiterhin an den Schulen in NRW informieren (Archivbild).

Foto: Ralf Rottmann

Düsseldorf.  Alle Fraktionen wollen die Info-Veranstaltungen fortsetzen. Schüler könnten sich so eine Meinung über Sicherheits- und Friedenspolitik bilden.

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Informationsveranstaltungen der Bundeswehr in den Schulen sollten nach Auffassung aller Fraktionen des nordrhein-westfälischen Landtags fortgesetzt werden.

NRW sei das erste Land gewesen, das 2012 eine entsprechende Vereinbarung mit der Bundeswehr geschlossen habe, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde des Landtags. Die Informationsveranstaltungen mit Jugendoffizieren seien «ein Erfolgsmodell», das Schülern helfe, sich eine eigene Meinung über Sicherheits- und Friedenspolitik zu bilden.

Anlass der Aktuellen Stunde war ein Beschluss der Berliner SPD, die im vergangenen Monat auf einem Parteitag ein Werbeverbot für die Bundeswehr an Schulen beschlossen hatte. In NRW fordert das «Bündnis Schule ohne Bundeswehr» die Aufkündigung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr. (dpa)

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