Abschiebungen

Integrationsminister will kriminelle Jugendliche abschieben

Integrationsminister Joachim Stamp setzt sich dafür ein, dass auch minderjährige kriminelle Flüchtlinge künftig in Begleitung abgeschoben werden. Aber nur, wenn die Eltern vor Ort identifiziert werden können.

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Integrationsminister Joachim Stamp setzt sich dafür ein, dass auch minderjährige kriminelle Flüchtlinge künftig in Begleitung abgeschoben werden. Aber nur, wenn die Eltern vor Ort identifiziert werden können. Foto: dpa

Düsseldorf.  Integrationsminister Joachim Stamp ist der Meinung, dass minderjährige kriminelle Asylbewerber abgeschoben werden sollen- aber nur in Begleitung.

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Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, dass auch minderjährige kriminelle Asylbewerber künftig abgeschoben werden dürfen. Wichtiger als die Debatte über eine verpflichtende Altersfeststellung von Flüchtlingen sei "die grundsätzliche Einsicht, dass wir auch Minderjährige, die sich hier kriminell verhalten, abschieben müssen - allerdings nur in Begleitung und wenn wir ihre Familien vor Ort identifizieren können", sagte Stamp gegenüber der "Welt" am Freitag.

Weiter sagte der Minister: "Ich arbeite aber beharrlich darauf hin, dass wir für diejenigen, die schon lange hier sind und sich integriert haben, einen vernünftigen Aufenthaltsstatus erreichen. Auf der anderen Seite müssen wir aber diejenigen viel konsequenter zurückführen, die die Integration verweigern oder gar straffällig werden." (dpa)

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