Ampelmännchen

Grünes Licht für lokale Ampelmännchen in NRW-Städten

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link an der Fußgängerampel zum Zoo-Eingang an der Mülheimer Straße in Duisburg. Das neue Ampelmännchen wird an dieser und fünf weiteren Ampeln in der Stadt eingesetzt.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link an der Fußgängerampel zum Zoo-Eingang an der Mülheimer Straße in Duisburg. Das neue Ampelmännchen wird an dieser und fünf weiteren Ampeln in der Stadt eingesetzt.

Foto: Michael Korte

Düsseldorf.   NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) macht den Weg frei für die Bergmännchen-Ampel in Duisburg oder die „Esel-Ampel“ in Wesel.

Städte in NRW dürfen grundsätzlich „Ampelmännchen“ mit lokalem Bezug einführen. Das hat Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in einer Vorlage für den zuständigen Landtagsausschuss am Mittwoch klargestellt. Die Kommunen sollten lediglich beachten, „dass es durch die abweichende Gestaltung nicht zu einer Gefährdung von Verkehrsteilnehmern kommt“, heißt es in dem Bericht.

„Ampelmännchen“ müssten auch für Kinder und Menschen mit Sehbehinderung eindeutig erkennbar bleiben. Damit bekräftigte Wüst einen Erlass der Bezirksregierungen aus dem Sommer.

Lichtzeichen mit Lokalkolorit sind in NRW im Trend. Duisburg hatte Mitte Oktober die erste „Bergmanns-Ampel“ eingeführt. Die grünen und roten Männchen halten als Reverenz an die ehemaligen Zechen im Ruhrgebiet eine Grubenlampe in der Hand. Wesel will den Esel als Wahrzeichen in Fußgängerampeln zu Ehren kommen lassen. Das niederrheinische Städtchen Korschenbroich diskutiert Schützen mit geschulterter Flinte.

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