Sondierungsgespräche

CDU und Grüne machen nächsten Schritt in Richtung Koalition

Das erste Gespräch zwischen Mona Neubaur (Grüne) und Hendrik Wüst (CDU) gab es schon. In der kommenden Woche möchten die beiden Parteien in die Sondierung einsteigen.

Das erste Gespräch zwischen Mona Neubaur (Grüne) und Hendrik Wüst (CDU) gab es schon. In der kommenden Woche möchten die beiden Parteien in die Sondierung einsteigen.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Düsseldorf  Am Wochenende beschlossen sowohl die NRW-Grünen als auch die Union, nächste Woche in Sondierungsgespräche einzusteigen.

CDU und Grüne, die beiden Sieger der Landtagswahl, gehen weiter aufeinander zu. Am Sonntag beschlossen sowohl die Spitzengremien der Grünen als auch die der Union, in der kommenden Woche in Sondierungsgespräche mit der jeweils anderen Partei einzusteigen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Sondierung könnte in Koalitionsverhandlungen münden

Laut NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) soll bei den Sondierungen ausgelotet werden, „ob es eine solide Basis für Koalitionsverhandlungen gibt“. Die Grünen kündigten an, „in der Sache hart verhandeln“ zu wollen. Die Grünen benannten zudem ein „Sondierungsteam“, das aus Mona Neubaur, Felix Banaszak, Raoul Roßbach, Verena Schäffer, Josefine Paul, Oliver Krischer, Irene Mihalic, Terry Reintke, Katja Dörner, Oliver Kellner und Berivan Aymaz besteht.

Am Freitag hatten sich Delegationen von Grünen und SPD zu Gesprächen getroffen. Eine Zusammenarbeit zwischen diesen Parteien ist aber unwahrscheinlich, weil sie keine Mehrheit im Landtag hätten und die FDP derzeit keine Bereitschaft signalisiert, sich an einer Ampel-Koalition zu beteiligen.

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