Bonn. Das Treffen des SPD-Parteinachwuchses am Wochenende war auch eine Abrechnung mit der Landtagswahlkampagne.

Dreieinhalb Monate nach der Landtagswahl nimmt die Unzufriedenheit der Jungsozialisten (Jusos)in NRW mit der Aufarbeitung des historisch schlechtesten Wahlergebnisses durch die Parteispitze zu. „Das ist unsere Zeit, um der NRW-SPD kräftig in den Arsch zu treten“, sagte die neue Landesvorsitzende der Jusos, Nina Gaedike am Wochenende bei ihrer Bewerbungsrede in Bonn. „Schämt Euch“ rief die 24-jährige Lehramtsstudentin aus Münster den Verantwortlichen der missglückten SPD-Wahlkampagne zu.