Gesellschaft

Heimat als Plural - die komplexe Welt der Einwanderer-Enkel

"Bei uns im Viertel waren wir alle Kanaken – auch die Deutschen." Für Vural aus Duisburg hat Zusammengehörigkeitsgefühl nichts mit Kultur oder Religion zu tun.

"Bei uns im Viertel waren wir alle Kanaken – auch die Deutschen." Für Vural aus Duisburg hat Zusammengehörigkeitsgefühl nichts mit Kultur oder Religion zu tun.

Ruhrgebiet.  Zuhause in zwei Kulturen – die dritte Generation türkischer Einwanderer tut sich oftmals schwer damit. Viele Jugendliche wenden sich demonstrativ der Kultur ihrer Eltern und Großeltern zu. Doch wie denken sie, wie fühlen sie? Wir haben eine Woche lang das Ruhrgebiet bereist, genau hingehört und hingeschaut. Eine Reportage aus einer kulturellen Doppelwelt.

Sie wusste genau, dass dieser Tag einmal kommen würde. Im letzten Sommerurlaub, auf einer belebten Straße in Zonguldak, der Heimatstadt ihrer Großeltern am Schwarzen Meer, war es soweit. Als Behiye das „Allahu akbar, Allahu akbar“ hörte, den Gebetsruf des Muezzins, der aus den Boxen am Minarett scheppernd den Lärm der Straße übertönte, schoss es ihr durch den Kopf: „Wenn ich jetzt ein Kopftuch hätte, könnte ich gleich in die Moschee da drüben zum Gebet gehen.“ In diesem Moment, in dem sie sich „so unvollkommen“ fühlte, sagt Behiye, sei ihre Entscheidung gefallen.

Als Behiye uns diese Geschichte erzählt, sitzt sie im Wohnzimmer ihrer ehemaligen Deutsch-Lehrerin in Duisburg. Schule ist Vergangenheit, die 18-Jährige berichtet vom ersten Semester an der Uni. Sie studiert medizinische Physik in Düsseldorf. Doch ihre Fächerwahl wirft nicht annähernd so viele Fragen auf, wie ihr neues Erscheinungsbild: Behiye trägt ein schwarzes Tuch, eng um den Kopf geknotet, darüber ein dunkelblaues, dessen Enden um Hals und Schultern drapiert sind wie ein kuscheliger Schal.

Eine Bluse mit Eulen-Print lässt den Teenager hervorblitzen, darunter ein langer, altmodisch wirkender Rock. Der Körper ist verhüllt, die schmale Figur nur zu erahnen. So hat Hülya Orman ihre Schülerin noch nicht gesehen. Sie muss mehrmals hinschauen. Behiye ist nicht mehr dieselbe.

Innere Überzeugung oder die Lust an Provokation? Was treibt Jugendliche dazu, ihren muslimischen Glauben offen auszuleben? Warum begeistern sie sich so sehr für Politik und Kultur eines Landes, das sie nur aus dem Urlaub kennen? Auf unserer Reise durchs Revier trafen wir Schüler, Studenten und Azubis, sprachen Blogger, Rapper und eine Schönheitskönigin. Sie erzählten uns, wie es ist, das Leben mit zwei Herzen in der Brust.

Die Sache mit dem Kopftuch 

Behiye rührt klirrend mit dem Löffel in ihrem Teegläschen. „Jetzt wissen alle ganz klar, dass ich Muslimin bin“, sagt sie. Nicht nur ihr Haar versteckt die Studentin seit dem Sommer: „Man muss alle Reize bedecken.“ Dazu gehört für sie auch lautes Lachen, wildes Gestikulieren oder eine Art und Weise, sich hinzusetzen, die als unsittlich aufgefasst werden könnte.

„Ich bin durch das Kopftuch braver geworden“, stellt Behiye fest. Dass ihr Selbstbewusstsein dadurch geschrumpft sei, will sie jedoch nicht gelten lassen: „Ganz im Gegenteil. Ich zeige jetzt meinen Glauben – ganz egal, was andere darüber denken.“ Für die, die ihren Aufzug befremdlich finden, zeigt die Studentin Verständnis: „Man hat immer Angst vor Veränderung.“ Zu ihrem Problem will sie es jedoch nicht machen. „Das bestimme nicht ich, dass da eine Schranke aufgebaut wird.“

Heimat hat einen Plural. So steht es im Duden. Dort steht auch, dieser Plural sei „selten“. Das stimmt nicht, wie wir nach unserer Reise feststellen können. „Die wenigsten sind nur deutsch oder nur türkisch“, bestätigt uns Martina Sauer vom Essener Zentrum für Türkeistudien. „Es gibt etwas dazwischen.“ Die Wissenschaft spricht von hybriden Identitäten. Doch die kommen in der Berichterstattung um Einwandererkinder und -enkel kaum vor. Deutsch oder Türkisch – was willst du sein? Immer wieder sollen sie sich positionieren. Für eine Kultur, eine Sprache, einen Pass und eine Heimat entscheiden. Misch-Identitäten sind nicht schlimm, sagt Forscherin Sauer. „Man muss nicht schizophren werden davon. Man kann so leben.“

Der 200-Prozent-Mann

„Ich bin zu 100 Prozent Deutscher und zu 100 Prozent Türke“, sagt Emre, Medizinstudent aus Bochum. Wir treffen den 25-Jährigen in einem Café auf dem Campus der Uni Bochum. Er wird nicht der letzte „200-Prozent-Mensch“ auf unserer Reise bleiben. Entdeckt haben wir Emre auf der Internetseite „Die Integrationsblogger“.

„Im Spanien-Urlaub bin ich ganz selbstverständlich der Deutsche“, sagt Emre. Und in Deutschland, da will er selbstbewusst mit seiner türkischen Identität umgehen dürfen. „Wenn ein Ami mit Akzent spricht, ist das cool. Wenn es ein Türke tut, hat das immer etwas Unangenehmes, Ungebildetes.“ Er habe Freunde, die sich schämten, Türkisch als Fremdsprache in ihrer Bewerbung anzugeben. „Wer schreibt denn vor, was deutsche Leitkultur ist?“, fragt Emre. „Die Menschen, die in diesem Land leben.“ Und das seien ja wohl auch jene, deren Vorfahren aus anderen Ländern stammen.

Auf der Fahrt nach Duisburg denken wir über etwas nach, was Emre uns noch mitgegeben hat. „Marxloh ist keine türkische Kolonie“, sagte der Blogger. „Es gehört zu Deutschland.“ Was er damit meint: Dass alle Probleme, die es dort gibt, deutsche, nicht türkische Probleme sind.

Die Demütigung vom Türsteher 

Von der oberen Etage des Restaurants Saraykapı blicken wir auf die Weseler Straße in Marxloh. Ein Wimmelbild. Wir tauchen ein in diese türkische Welt. Der Kellner eilt herbei, aus den Boxen strömen Instrumental-Versionen beliebter Volksmusik-Lieder. Seit vier Jahren leitet Umut das „Palasttor“, sein Vater hat es ihm übergeben. „Ich sehe mich nicht als Ausländer“, sagt er. „Aber es gibt Deutsche, die sehen das so. Die finden, ich gehöre nicht dazu.“

Ohne Kontakte sei er noch nie in eine Disco gekommen, erzählt der 22-Jährige vor einem riesigen Wandbild des heiligen Karpfen-Teichs in Urfa. Eine religiöse Stätte in der Türkei, jährlich von Hunderttausenden Gläubigen überrannt. „Aber wenn ich ehrlich bin: Wenn es im Club Probleme gibt, sehe ich immer diesen typischen Boxerschnitt. Die haben schon recht, die Türsteher.“

Das sehen nicht alle so. Jeder junge Mann, den wir sprechen, hat schon einmal die demütigende Situation erlebt, am Eingang von Disco oder Fitnessclub abgewiesen zu werden. „Ich muss büßen für das schlechte Verhalten von einigen wenigen Leuten“, sagt einer. „Das tut mir weh. Ich bin hier geboren, ich lebe hier, ich arbeite hier. Man kommt sich wie zweite Wahl vor.“ Ein denkwürdiges Erlebnis haben wir in einem Club, dessen Namen wir versprochen haben, nicht zu nennen. Der Chef, ein großer Typ, der bestimmt auch ungemütlich werden kann, will nicht in der Zeitung lesen, dass in seinem Laden auch türkische Partys stattfinden. Wenn er das an die große Glocke hängt, sagt der 40-Jährige, dessen Eltern ebenfalls aus der Türkei stammen, sei sein Ruf ruiniert. Dann sei er der Türke mit der Türken-Disco.

Die türkische Miss

Yasemin ist ein hübsches Mädchen. Lange, dunkle Haare, mandelförmige Augen. Elfenhaft schwebt sie in Bluse und enger Hose hinein, scheu wie ein Reh stakst sie auf schlanken Beinen. Die Jury des Wettbewerbs „Miss Turkuaz“ hat sie in diesem Jahr unter die schönsten Deutsch-Türkinnen des Landes gewählt. Veranstalter Yıldıray Cengiz hielt es für nötig, einer einseitig geführten Integrationsdebatte „ein schöneres Gesicht“ zu geben. Er habe dem Image von der unterdrückten Frau in der türkischen Gesellschaft etwas entgegensetzen wollen. Irgendwie irritierend: Da versucht einer, das Trennende aufzuheben, indem er einen neuen Nebenschauplatz aufmacht, diesmal in Sachen Schönheit.

Yasemin stört’s nicht. Im Gegenteil: Ohne diese Botschaft, sagt sie, hätte sie nie am Wettbewerb teilgenommen. Die 19-Jährige hat gerade ihr Abitur in Gladbeck gemacht und bereitet sich an einer Kölner Schauspielschule auf eine Bühnenkarriere vor. Die ewigen Fragen, ob die Eltern ihr erlauben, in knappem Outfit vor die Kamera zu treten, lächelt sie charmant weg: „Es gibt viele Klischees.“ Bei echtem Interesse beantworte sie gern jede Frage. Nur diese eine, die sei ihr einfach nicht begreiflich. „Ich soll immer wieder sagen, ob ich integriert bin. Wie kann ich mich integrieren, wenn ich doch hier geboren und aufgewachsen bin?“

Viele Jugendliche in der zweiten und dritten Einwanderergeneration greifen auf der Suche nach einem „Wir-Gefühl“ auf die Religion zurück, schreibt Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide. Dies sei eine von möglichen Reaktionen auf Diskriminierung. Doch dieser Islam, den die Jugendlichen als Bindeglied zu anderen Jugendlichen gleicher Herkunft nutzen, um sich mit ihnen sicher und stark zu fühlen in einer Welt, in der sie sich abgelehnt fühlen, sei häufig ohne Inhalt, „mit einer leeren Schale zu vergleichen“.

Die Sache mit der Religion 

„Alle sagen, dass sie religiös sind“, sagt Batuhan während einer hitzigen Debatte im Jugendzentrum in Duisburg-Marxloh, „aber ob wir alle Pflichten erfüllen, ist eine andere Sache.“ Er meint die Kopftuch-Mädchen in engen Kleidern, mit High Heels und viel Make Up. Für ihn habe Religion etwas mit Gefühl zu tun: „Wenn der Hodscha betet und hat eine schöne Stimme, dann bekomme ich eine Gänsehaut.“ Kenan (17) schwärmt von den Gesprächen zuhause mit seinen Eltern: „Wir reden beim Frühstück immer über die Propheten. Das ist total interessant.“

Alle am Tisch sagen von sich, irgendwie religiös zu sein. Einige fasten, andere gehen in die Moschee. Dass es an ihren Schulen Gebetsräume gibt, finden sie normal. Ihr Stadtteil wird architektonisch dominiert von Deutschlands größter Moschee, der Merkez Camii, in der auch sie ein- und ausgehen. Doch wie genau im Alltag umzugehen ist mit der Religiosität, wissen sie nicht so recht.

Als einer von einem knutschenden Pärchen auf der Treppe eines Gebäudes spricht, geht es wild durcheinander. Kenan sagt, dass selbst Händchenhalten sich nicht gehöre. Furkan will sich von anderen nichts vorschreiben lassen. Doch auch er will mit dem Sex bis zur Ehe warten, „wegen der Romantik in der ersten Nacht“. Sie einigen sich darauf, dass man sich zurückhalten, benehmen muss. So, wie sie es von ihren Eltern gelernt haben.

Sie wollen sich abgrenzen und vergewissern sich gegenseitig ihrer Herkunft, ihres Andersseins. Die anderen – Deutsch-Deutsche, Bio-Deutsche, Copyright-Deutsche – machen es ihnen leicht. „Immer die selben Fragen“, sagt Furkan. „Warum fastest du? Trägt deine Mutter Kopftuch?. „Das nervt echt“, sagt Kenan.

Der Junge von der Straße

Am Abend sitzen wir in der WG-Küche von Vural und seinen Mitbewohnerinnen. Der 20-Jährige geht aufs Berufskolleg in Duisburg. Fachabi mit Schwerpunkt Soziales. Damit hat er den alten Freunden aus seinem Viertel einiges voraus. Die hängen immer noch auf der Straße ab, nehmen Drogen und „bauen Scheiße“. Viele saßen schon im Knast.

„Durch Armut gerät man auf die schiefe Bahn.“ Das hat Vural vom Leben gelernt. Besonders oft seien es die Kinder von Einwanderern. „Die haben es schwerer“, sagt Vural. Seine Mutter hatte nur wenig Schulbildung, sie habe immer viel arbeiten müssen, schwarz.

Auf der Straße lernte Vural Freundschaft, Ehre und Loyalität kennen. Und dass Zusammengehörigkeitsgefühl nichts mit Ethnie oder Religion zu tun hat. „Wir waren alle Kanaken bei uns im Viertel. Alle, die da aufgewachsen sind, auch die Deutschen.“ In dieser Welt waren die Regeln einfach: „Wir waren die Jungs von der Straße, und die anderen waren die anderen.“ Das sei so wie mit den Schwarzen in den USA, sagt der HipHop-Fan, der gerne Rapper werden möchte. Nur ohne den ganzen Gangster-Scheiß. Davor habe ihn das Skateboardfahren bewahrt: „Das hat mich von der Straße weggeholt.“ Für Vural ist es ganz einfach: „Jeder Mensch ist am Anfang gleich – nur die Umgebung macht’s.“

Die Kämpferin

Ausgefragt zu werden macht Tuba nichts aus. „Duschst du mit dem Kopftuch? Schläfst du damit?“ Sie lacht. Überhaupt lacht Tuba viel, sie hat eine fröhliche, aufgeschlossene Art. Die 26-Jährige ist Taekwondo-Kämpferin seit dem fünften Lebensjahr. Semi-Kontakt. Im Fitnessstudio ihres Vaters stapeln sich die Pokale, 80 an der Zahl. Deutsche Meisterin, Europameisterin, Weltmeisterin.

Es war gar nicht einfach, Tuba zu treffen. Ihr Vater, ein ernster Mann, Taekwondo-Großmeister, siebter Dan, bittet zunächst in sein enges Büro. Unter der schmucklos gerahmten Fotografie seines Heimatdorfes im Nordosten Anatoliens, aus dem er als Zehnjähriger mit den Eltern ausgewandert ist, schaut er mit Argwohn herüber.

Die Sport-Oase ist kein stylischer Ort. Nichts Schönes, was das Auge ablenken könnte. Das wäre auch verlogen, an dieser hässlichen Straßenecke im Problemstadtteil. Es ist kalt, hinter der Theke zapfen junge Leute in dicken Jacken Active-Getränke in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Ganze Familien kommen her. Die einen pumpen, andere lassen sich auf die Matte legen. Die Besonderheit: ein vor neugierigen Blicken geschützter Lady-Fitness-Bereich. Den hat Şenol für Frauen mit Kopftüchern eingerichtet. Die hätten große Schwierigkeiten, sich anderswo anzumelden. „Die Deutschen akzeptieren uns nicht“, sagt er. „Selbst wenn du einen deutschen Pass hast, sagen sie, du gehörst nicht dazu.“

Eigentlich will Diner Şenol keine Zeitungsleute mehr dahaben. Vor Jahren waren Journalisten da, haben seine Tochter interviewt. Es war die Zeit ihrer Erfolge. Doch später im Bericht habe sich alles nur um Tubas Kopftuch gedreht, sei zugespitzt worden auf drei Begriffe: Kopftuch, Kampf und Religion. Ein völlig schiefes Bild sei entstanden.

Als Tuba am nächsten Tag strahlend vor uns steht, ist vom Frust ihres Vaters nichts zu spüren. Zigmal ist die gelernte Fitness-Kauffrau mit Übungsleiterlizenz bei der Jobsuche abgewiesen worden, trotz ihrer sportlichen Erfolge. Die Studios haben Angst, mit einer muslimischen Trainerin die Kundschaft zu verprellen. „Ist nicht schlimm“, sagt Tuba. Sie glaube daran, dass sich das ändert. „Es gibt inzwischen auch Leute, die mich so akzeptieren und anerkennen.“ In der Zwischenzeit arbeitet sie für ihren Vater.

„Ich fühle mich einheimisch in Deutschland“, sagt Tuba, „nicht fremd.“ Sie sei „halb-halb“, versucht sie, es zu beschreiben, oder „indirekt deutsch“. Wenn die Lehrer in der Schule sie gefragt haben, ob sie sich deutsch oder türkisch fühle, habe sie das immer blöd gefunden. „Mir ist egal, welche Herkunft oder Religion mein Gegenüber hat. Das erwarte ich auch von den anderen.“ Der Sport habe sie selbstbewusst gemacht. Die Religion gebe ihr innere Ruhe und Kraft. „Egal, ob es Allah heißt oder heiliger Geist. Jeder Mensch braucht das. Das tut gut. Besonders, wenn man Kummer hat.“

Die Frage nach Heimat, das haben wir gespürt auf dieser spannenden Reise, ist nicht so leicht zu beantworten. Nicht jeder schafft den Spagat zwischen den Kulturen, viele scheitern. Sie tauchen dann auf in Statistiken über Schulabbrecher, Arbeitslose, Kriminelle. Viele junge Menschen sind verbittert, weil sie das Gefühl haben, nicht dazugehören zu dürfen. Dies bestätigt uns auch Suat Yılmaz, der einzige Talentscout einer deutschen Hochschule. Für die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen durchforstet er Schulen im Revier nach „Rohdiamanten“, wie er es sagt. Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien, die sich ein Studium nicht zutrauen. Häufig stammen sie aus Migrantenfamilien. „Lasst uns über Bildung reden statt über Religion und Kultur“, fordert Yılmaz. Verbinden statt trennen, so lautet sein Credo. Er habe für sich geschafft, das türkische und das deutsche Herz in seiner Brust in Einklang zu bringen. Und das wünscht er den Jugendlichen auch.