GroKo-Debatte

„Grüße an Angela“ – Das rät Twitter dem SPD-Parteitag

SPD unter Druck: Wann kommt die Große Koalition, Ralf Stegner?

Ralf Stegner: Redakteurin Johanna Rüdiger fragt den SPD-Parteivize, warum die SPD sich immer noch beim Thema Großen Koalition so sträubt. Und ob die SPD schon Wahlplakate für die Neuwahl – ohne Ex-Kanzlerkandidat Martin Schulz – drucken lässt. Mit wem würde die SPD wohl jetzt in einen Wahlkampf gegen? Wir fragen nach.
Fr, 24.11.2017, 12.31 Uhr

SPD unter Druck: Wann kommt die Große Koalition, Ralf Stegner?

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Berlin  GroKo oder nicht GroKo? Für SPD-Chef Martin Schulz wird der Parteitag eine Gratwanderung. Bei Twitter fehlt es nicht an Ratschlägen.

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„Opposition ist Mist“, hat 2004 der damalige SPD-Chef Franz Müntefering auf einem Sonderparteitag verkündet. Seinerzeit regierte die SPD noch mit den Grünen, aber es ging schon ziemlich bergab mit Schröder und Fischer. Heute, 13 Jahre später, ist Martin Schulz SPD-Vorsitzender, und er findet: Regieren ist irgendwie auch Mist. Jedenfalls in einer Koalition mit der Union.

An diesem Donnerstag ist wieder ein besonderer Parteitag der SPD und Schulz muss die Kurve kriegen mit seiner Partei – von der Nicht-Regierungsorganisation zur Irgendwie-Mitmachpartei. Keine leichte Übung für einen Parteichef, der eben noch die Opposition als rettendes Ufer für den schlingernden Tanker SPD ausgeguckt hatte.

Käpt’n Schulz in schwerer See

Im Internet fehlt es nicht an gut und weniger gut gemeinten Ratschlägen für Schulz, wie er die extrem GroKo-kritische Basis auf ein neues Bündnis mit Merkels Union einschwören könnte.

Dieser User bei Twitter nimmt das Bild vom Tanker auf – und sieht Käpt’n Schulz in schwerer See.

Der SPD-Parteitag möge herzliche Grüße an Angela Merkel beschließen, heißt es hier. Nun ja.

Einen schon sehr konkreten Weg beschreibt dieser Twitterer:

Klartext vom Parteichef auf dem Parteitag – das fordert dieser Nutzer:

Oder sollte sich Martin Schulz lieber als sozialdemokratischer Feuerwerker versuchen, um die Kanzlerin zu beeindrucken?

Keine neue GroKo, stattdessen eine Minderheitsregierung der Union, die von der SPD gestützt wird. So lautet dieser Plan:

Minderheitsregierung finden auch andere gut – allerdings in anderer Zusammensetzung:

Beinahe schon beschwörend klingt dieser Appell eines Sozialdemokraten an seine Genossen:

Und eher desillusioniert kommt dieser Parteitags-Wunsch eines scheinbar reichlich frustrierten SPD-Mitglieds daher:

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